Im Kontext eines herausfordernden Wirtschaftsumfeldes hat Desktop Metal, ein renommiertes Unternehmen im Bereich der additiven Fertigung, seine Finanzzahlen für das dritte Quartal 2023 in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Trotz eines Umsatzrückgangs auf 42,8 Millionen US-Dollar, einer allgemeinen Herausforderung im 3D-Druck-Sektor, bleibt die Unternehmensführung optimistisch.
Geschäfts- und Produktentwicklung

In einer Phase, in der viele Unternehmen ihre Strategien überdenken, hat Desktop Metal eine vorzeitige Kostensenkung von 100 Millionen US-Dollar erfolgreich umgesetzt und verzeichnet eine Zunahme der wiederkehrenden Einnahmen um 34% auf 49,2 Millionen US-Dollar. Der CEO Ric Fulop äußerte sich positiv über diese Entwicklung: „Wir sehen eine stabile Nachfrage in unseren Kernmärkten und positive Reaktionen auf unsere neu eingeführten Produkte.“
Das Unternehmen vermeldet auch das Ende seiner Partnerschaft mit Stratasys, einem weiteren großen Namen im 3D-Druck-Bereich, um sich auf den Ausbau seiner eigenen Kapazitäten zu konzentrieren. Desktop Metal hat zudem eine Reihe neuer Bestellungen erhalten und mehrere kommerzielle Liefervereinbarungen für seine fortschrittlichen Materialien und Softwarelösungen abgeschlossen, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Ric Fulop, Gründer und CEO von Desktop Metal, sagt dazu:
„Der Umsatz im dritten Quartal war enttäuschend für Desktop Metal und auch für die gesamte Branche der additiven Fertigung. Obwohl wir mit unserer Umsatzentwicklung nicht zufrieden sind, bin ich unglaublich stolz auf die Fortschritte, die das Team DM bei der Umsetzung unserer im Juni 2022 angekündigten jährlichen Kostensenkungen in Höhe von 100 Millionen US-Dollar gemacht hat. Desktop Metal unternimmt weiterhin aggressive Schritte, um sicherzustellen, dass wir über ausreichend Kapital verfügen, um diese schwierige Zeit zu überstehen. Es gibt mehrere starke, positive Strömungen, die sich durch unsere heutigen Ergebnisse ziehen, was unser Vertrauen in die Zukunft von Desktop Metal als profitabler, wachstumsstarker Marktführer in der additiven Fertigung stärkt.“
Ausblick
Der Blick in die Zukunft ist geprägt von vorsichtigem Optimismus. Desktop Metal richtet seine Bemühungen auf die Balance zwischen Wachstum und Kostendisziplin. Die Strategie für das restliche Jahr zielt darauf ab, das volle Potenzial digitaler Fertigungsprozesse zu nutzen und Kunden innovative, wettbewerbsfähige Produkte anzubieten.