Das US-amerikanische 3D-Druck-Unternehmen und Hersteller von Metall-3D-Druckern Desktop Metal gab in einer Telefonkonferenz die Geschäftszahlen für das Jahr 2021 bekannt. CEO Ric Fulop vermeldete einen Umsatzanstieg von 123,2 % vom 3. zum 4. Quartal 2021. Gegenüber dem kompletten Geschäftsjahr 2020 verfünffachte sich der Umsatz sogar fast.

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Das 3D-Druck-Unternehmen Desktop Metal hat die Finanzdaten für das gesamte Jahr 2021 in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Im 4. Quartal 2021 zeigte sich mit 56,7 Mio. USD (51,76 Mio. EUR) ein Umsatzanstieg von 123,2 % zum 3. Quartal mit 25,4 Mio. USD (23,19 Mio. EUR). Laut Desktop Metal CEO Ric Fulop gab es ein „Wachstum über alle Marken und Technologien der additiven Fertigung hinweg“, jedoch seien es gerade die Metall-3D-Druck-Leistungen von Desktop Metal gewesen, welche eine Steigerung von 163 % vom Geschäftsjahr 2020 gegenüber dem Geschäftsjahr 2021 ermöglichten.

Weitere Details zu den Geschäftszahlen

3D-Druck-System P-50 von Desktop Metal
Das Unternehmen Stanley Black & Decker ist der erste Kunde, der ein Production System P-50 (im Bild) installiert (Bild © Desktop Metal).

Desktop Metal gab die Zahlen in einer Telefonkonferenz bekannt. Fulop erklärte, im Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz von 260 Mio. USD (237,37 Mio. EUR) erreichen zu wollen. Laut Desktop Metal CFO James Haley strebt das Unternehmen bis Ende des Geschäftsjahres 2023 an, mit seinem bereinigten EBITDA die Gewinnschwelle zu erreichen. Nach Veröffentlichung der Pläne von Desktop Metal kam es bei den Aktien zu einem Anstieg um bis zu 18 %.

Desktop Metal erklärte, dass die aktuellen Zahlen aufgrund von Verzögerungen im Zusammenhang mit der Konsolidierung der Ergebnisse von ExOne, das von Desktop Metal übernommen wurde, in seine eigenen vorläufig sind, aber schon einen Eindruck über die finanzielle Leistung vermitteln. Aufgrund weltweiter Lieferverzögerungen revidierte das Unternehmen seine Erwartungen im dritten Quartal und stellte eine Prognose von 92 Mio. USD (83,99 Mio. EUR) bis 102 Mio. USD (93,12 Mio. EUR) für das Geschäftsjahr 2021 (ohne ExOne).

488 % Umsatzanstieg von 2020 auf 2021

Im Geschäftsjahr 2020 meldete das Unternehmen einen Umsatz von 16,5 Mio. USD (15,06 Mio. EUR). Die in 2021 erreichten 97 Mio. USD (88,56 Mio. EUR) bedeuten einen Anstieg von 488 %. Gerade das breite Portfolio soll laut Fulop zum schnellen Umsatzanstieg geführt haben. Das Material- und Systemangebot sei zwischen den Geschäftsjahren 2020 und 2021 um das 12- bis 14-fache gewachsen. Neben der eingeführten Einstein-Reihe bemerkte Fulop auch die Zugkraft seiner ETEC– und Desktop Health Angebote. Gemäß Fulop ist das Unternehmen zudem im gesamten GJ 2021 das „am schnellsten wachsende börsennotierte Unternehmen für additive Fertigung“ gewesen.

3D-Drucker von Desktop Metal: X-Serie
Desktop Metal stellt mit der X-Serie drei 3D-Drucker-Modelle vor, die aus der Übernahme von ExOne stammen (im Bild: alle 3 Modelle)(Bild © Desktop Metal).

Würde das Unternehmen den Umsatz von 260 Mio. USD für das Geschäftsjahr 2022 schaffen, dann würde das einem Wachstum von 131,3 % entsprechen. Fulop erklärte, dass „unglaublich starke Pipeline“ von Produkten, ein Nachholbedarf an Nachfrage „großer Unternehmen“ für den P-50 und große Upselling-Möglichkeiten der Schlüssel sein werden, um dieses Umsatzziel zu erreichen.

Fulop schloss:

„Wir gehen mit beträchtlichem Rückenwind in das Jahr 2022 in Richtung eines weiteren Jahres mit Rekordwachstum, einschließlich anhaltender Dynamik aus dem besten Quartal der Unternehmensgeschichte, robuster Kundennachfrage und günstigen Marktbedingungen. Wir glauben, dass unsere strategischen Prioritäten im Jahr 2022 den weiteren Erfolg sicherstellen werden, um unser Ziel zu erreichen, bis zum Ende des Jahrzehnts einen zweistelligen Anteil am über 100 Milliarden US-Dollar schweren Markt für additive Fertigung zu erreichen.“

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