Das US-amerikanische 3D-Druck-Unternehmen Desktop Metal hat den ersten Metall-3D-Drucker seiner Production-System-P-50-Maschinen an den Hersteller für Elektrowerkzeuge Stanley Black & Decker ausgeliefert. Der Production System P-50 soll eine besonders hohe Produktionseffizienz bieten und mit traditionellen Herstellungsmethoden konkurrieren können. Bisher wurden zehn Metalllegierungen für den 3D-Druck mit dem System qualifiziert.

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Desktop Metal und Stanley Black & DeckerDas 3D-Druck-Unternehmen Desktop Metal berichtet in einer Pressemitteilung, dass es seine erste Production System P-50 Metall-3D-Druck-Lösung an Stanley Black & Decker ausgeliefert hat. Wir haben den 3D-Drucker ausführlich vorgestellt. Das Unternehmen hat für die Kommerzialisierung seiner Flaggschiff-Technologie im Rahmen eines vierjährigen Entwicklungsprogramms fast 100 Mio. USD (914.892 EUR) investiert.

Production System-Konzept von Desktop Metal

3D-Druck-System P-50 von Desktop Metal
Das Unternehmen Stanley Black & Decker ist der erste Kunde, der ein Production System P-50 (im Bild) installiert (Bild © Desktop Metal).

Im April 2017 präsentierte Desktop Metal sein Production System-Konzept zum ersten Mal. Es folgte die Auslieferung seines Studio Systems, welches zusammen mit dem Production System eingeführt wurde. Das Shop System wurde in 2020 vorgestellt. Mit dem Studio System 2 gab es im vorigen Jahr eine verbesserte Version des Studio Systems von Desktop Metal. Ende Dezember 2020 berichteten wir über die Einführung des P-1-Systems.

Der P-50 wurde jetzt für die Massenproduktion von Hochleistungsmetallteilen mit hoher Wiederholbarkeit entwickelt. Das System soll auch in Bezug auf die Kosten in der Lage sein, mit der konventionellen Fertigung zu konkurrieren. Der erste P-50-Kunde Stanley Black & Decker ist ein zweckorientiertes Industrieunternehmen, das Werkzeug von Marken wie DEWALT, BLACK+DECKER und CRAFTSMAN herstellt.

Die industrielle Fertigungsplattform P-50 basiert auf der Single-Pass-Jetting™-Technologie von Desktop Metal und erreicht Geschwindigkeiten, die bis zu 100-mal höher sind als bei herkömmlichen additiven Fertigungstechnologien im Pulverbettverfahren. Die Technologie ermöglicht Produktionsmengen von bis zu Millionen von Teilen pro Jahr zu Kosten, die mit konventionellen Massenproduktionstechniken konkurrenzfähig sind. Bisher unterstützt die Plattform eine Materialbibliothek mit zehn qualifizierten Metalllegierungen. Bei diesen handelt es sich von reinem Kupfer bis hin zu rostfreien Stählen wie 17-4PH. Weitere Metalllegierungen sind in Arbeit. Stanley Black & Decker ist der Pressemitteilung zu Folge das erste Unternehmen, das das Production System P-50 installiert.

Video: 3D-Druck mit dem Production System P-50

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