Der Hersteller für Metall-3D-Drucker Desktop Metal hat mit dem Studio System 2 eine verbesserte Version seines bürofreundlichen Metall-3D-Druck-Systems angekündigt. Das neue System soll ab dem 1. Quartal 2021 ausgeliefert werden. Besitzer der ersten Version können ihr Studio System auf die neue Version 2 upgraden.

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Das neue Studio System 2 von Desktop Metal ermöglicht laut einer Pressemitteilung, die dem 3D-grenzenlos Magazin zugesendet wurde, die Herstellung hochwertiger Metallteile in einer Büroumgebung mit einer vereinfachten zweistufigen Lösung. Neue Druckprofile in der Fabricate-Software automatisieren die Teileerstellung. Es entstehen hochwertige Endanwendungsteile mit einer Dichte und Funktionsgenauigkeit ähnlich dem Gießen. Das Studio System 2 ist wird ab dem ersten Quartal 2021 versendet. Bestehende Studio System Besitzer können ihren Studio System-3D-Drucker auf die Version 2 upgraden.

Details zum neuen Studio System 2

Benutzer können mit dem Studio System 2 Metallteile in kleinen Mengen für Vorproduktions- und Endanwendungen herstellen.

Ric Fulop, CEO und Mitbegründer von Desktop Metal, erklärt:

„Unser Studio System 2 der nächsten Generation nutzt die besten Funktionen des ursprünglichen Studio System + und verbessert diese erheblich. Es liefert qualitativ hochwertigere Metallteile für den Endverbrauch durch einen optimierten und zugänglichen Prozess und auf einer noch geringeren Stellfläche.“

Das ursprüngliche Studio System wurde 2017 das erste Mal vorgestellt. Es setzt die proprietäre Bound Metal DepositionTM-Technologie (BMD) von Desktop Metal ein und besteht aus Drucker, Entbinder und Ofen. 2019 haben wir über das Studio System + berichtet. Mit dem Studio System 2 wurden einige Bereiche verbessert, vereinfacht und zuverlässiger gemacht.

Studio System 2 von Desktop Metal
Das Studio System 2 (im Bild) von Desktop Metal ist eine verbesserte Version seines Vorgängermodells (Bild © Desktop Metal).

Dank neuer Materialformulierungen werden keine Lösungsmittel benötigt. Das Objekt kann vom Drucker direkt in den Ofen übertragen werden. Der zweistufige Prozess reduziert den Einsatz von Verbrauchsmaterialien deutlich.

Neue Druckprofile und überarbeitetes Material für die Grenzflächenschicht macht komplexere Geometrien durch gleichmäßigeres Schrumpfen im Sinterprozess möglich. Außerdem wird ein größerer Teilerfolg über eine Reihe von Geometrien hinweg gewährleistet. Die beheizte Baukammer liefert Teile mit sehr guter Oberflächenbeschaffenheit direkt aus dem Ofen.

Die neue isotrope TMPS-Füllung liefert starke Teile für die Endanwendung. Durch das Vakuumsintern im Desktop-Metallofen bei Temperaturen von bis zu 1400 ° C entstehen Teile und mechanische Eigenschaften ähnlich den Gussteilen. Die MPIF-Standards (Metal Powder Industries Federation) werden erfüllt oder übertroffen.

Neue 3D-Druck-Materialien in Entwicklung

3D-gedruckte E-Bike-Komponente
Mit dem neuen Studio System zwei sind komplexere Geometrien möglich wie diese E-Bike-Komponente (Bild © Desktop Metal).

Das Studio System 2 kann das korrosionsbeständige und universelle Edelstahl 316L verarbeiten, das sich für Anwendungen wie Verteiler, Düsen, Halterungen, Riegel und Schmuck eignet. Weitere Materialien, die in der Lage sind, den neuen optimierten, zweistufigen Prozess zu nutzen, sind in der Entwicklung und werden voraussichtlich noch 2021 auf den Markt gebracht. Ein Debinder soll die Verwendung mit allen abwärtskompatibel Materialien ermöglichen, die bisher mit dem Studio System verwendbar waren. Dazu gehören Edelstahl 17-4PH, niedriglegierter Stahl 4140, Werkzeugstahl H13 und Kupfer.

Die Standarddruckprofile in der Fabricate ™ -Software von Desktop Metal sind auf den Studio System 2-Prozess zugeschnitten und bieten Zugriff auf mehr als 90 anpassbare Druckeinstellungen. Die Software generiert trennbare Stützstrukturen mit strategischen Teilungen, wodurch Blockierungen während der Nachbearbeitung vermieden werden. Die thermischen Entbindungs- und Sinterzyklen werden vollständig automatisiert.

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