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DCUBED und Hochschule München erhalten Förderung für Forschungsprojekt zum 3D-Druck im offenen Weltraum

Das deutsche NewSpace-Hardwareunternehmen DcubeD und die Hochschule München haben vom Bayerischen Wirtschaftsministerium eine Förderung für ein gemeinsames Forschungsprojekt erhalten. Das Projekt ist Teil des Bayerischen Weltraumforschungsprogramms, das die Entwicklung von Technologien unterstützt, die gesellschaftliche Herausforderungen der Zukunft bewältigen sollen. Mit einem Gesamtwert von über 940.000 Euro, von denen zwei Drittel vom Staat bereitgestellt werden, startet das zweijährige Projekt im Januar 2024. Das berichtet „Spacewatch Global“.

Fokus auf In-Space-Manufacturing

DcubeD Team arbeitet an bahnbrechender 3D-Druck Technologie für den Einsatz im Weltraum, unterstützt vom Bayerischen Wirtschaftsministerium
Das Team von DcubeD, das Pionierarbeit im Bereich des 3D-Drucks im Weltraum leistet, bereitet sich auf die erste Demonstration dieser Technologie im offenen All im Jahr 2024 vor. Dieses Projekt, unterstützt durch das Bayerische Weltraumforschungsprogramm, stellt einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung von In-Space-Manufacturing dar. (Bild © DcubeD)

Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der anwendbaren Forschung und Entwicklung im Bereich des In-Space-Manufacturing (ISM). DCUBED wird im Jahr 2024 die weltweit erste Demonstration dieser Technologie im offenen Weltraum durchführen. Weitere Tests im Jahr 2025 sollen die Entwicklung von ISM bis zur Marktreife vorantreiben.

Dr. Thomas Sinn, CEO und Gründer von DCUBED, äußerte sich zu der Förderung:

„Die Unterstützung der bayerischen Regierung ist die größte Subvention, die wir jemals für diese Technologie erhalten haben: Das ist eine großartige Bestätigung unserer Fähigkeiten. Wir wollen als Erste zeigen, dass es möglich ist, Strukturen direkt im Weltraum zu fertigen. Und wir wollen die ersten sein, die In-Space-Manufacturing-Fähigkeiten zur Marktreife entwickeln.“

Erste Anwendungsfälle für ISM

Der erste Anwendungsfall für ISM wird die Herstellung von Stützstrukturen für Satelliten-Solarpanels aus Photopolymer mittels 3D-Druck im Weltraum sein. Diese bahnbrechende Technologie könnte die Art und Weise, wie Raumfahrtmissionen durchgeführt werden, grundlegend verändern und neue Möglichkeiten für die Raumfahrtindustrie eröffnen.

Zusammenfassend markiert dieses Projekt einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung von 3D-Drucktechnologien im Weltraum. Die Beteiligung von DCUBED und der Hochschule München unterstreicht die führende Rolle Deutschlands in der Weltraumforschung und -technologie.

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