News zum Thema

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Erkennungsfähigkeit von Robotern:

Forscher in Princeton züchten mit einem 3D-Druck-ähnlichen Verfahren künstliche Haare aus elastischen Polymeren

5. März 2021
Elastische Haare

Forscher von der Princeton University haben mit einem an die Additive Fertigung angelehntem Verfahren künstliche Haare aus elastischen Polymeren hergestellt. Die Haare entstehen schrittweise beim „Spinning“ einer Scheibe. Einsatzmöglichkeiten sind unter anderem die Entwicklung von Erkennungsfähigkeiten von Robotern und auch die Nachahmung biologischer Muster, die wichtige Lebensfunktionen ermöglichen.

Japan:

Forscher entwickeln mit 3D-Druck Aktuatoren für Einsatz in quallenähnlichen Robotern

Quallen

Japanische Forscher von der Yamagata University haben am 3D-Druck weicher Roboter gearbeitet. Dabei setzten sie auf den Einsatz von Hydrogelen für die additive Herstellung der Roboter. Die Forscher planen jetzt die 3D-gedruckten Aktuatoren in neuartige, von Quallen inspirierte, weiche Roboter zu integrieren. Das macht vielfältige Forschungsarbeiten möglich.

Neue Möglichkeiten für Hobby-Maker:

Slowakische Forscher haben ein Keramik-3D-Druck-Material für handelsübliche Desktop-3D-Drucker entwickelt

25. Februar 2021
3D-gedruckte Keramik-Testobjekte

An der Slowakischen Technischen Universität ist es Wissenschaftlern gelungen ein neues Keramik-3D-Druck-Material zu entwickeln. Damit wollen die Forscher den 3D-Druck mit Keramik im Bereich der privaten 3D-Drucker-Anwender erschwinglicher machen. Das neu entwickelte Keramikmaterial kann mit handelsüblichen FFF-3D-Druckern selbst im Low-Cost-Bereich additive verarbeitet werden.

Wenige Geräte helfen hunderten Menschen:

Ungarn entwickeln mit 3D-Druck das Beatmungsgerät „MassVentil“ zur Beatmung von bis zu 50 Personen gleichzeitig

24. Februar 2021
Puppen aufgereiht

Die ungarische Óbuda University hat mit Hilfe von 3D-Druck das Gerät „MassVentil“ für die Beatmung von 50 Personen gleichzeitig entwickelt. Gerade in Hochphasen der Corona-Pandemie, wenn es vielerorts an Beatmungsgeräten mangelt, kann eine einfache und schnell vor Ort herstellbare Lösung äußerst hilfreich sein. Die Lizenzierung für das „MassVentil“ ist noch aktuell noch nicht abgeschlossen. Der Dekan der Universität zeigt sich zuversichtlich in Kürze die Zulassung für sein Beatmungsgerät mit 3D-gedruckten Bauteilen für den Einsatz in ungarischen Krankenhäusern zu erhalten.

Mehrstufige Transportsysteme vereinfachen:

Britische Forscher untersuchen Einfluss von 3D-Druck-Produktionszentren auf die Logistik

23. Februar 2021
DPD Lieferwagen

Wissenschaftler der Cardiff Business School von der Cardiff University haben die möglichen Auswirkungen einer Kombination von 3D-Druck-Produktionszentren und dem Transportwesen (Logistik) auf unsere bisher bekannten, mehrstufigen Transportsysteme untersucht. Dabei erstellten sie ein Scoreboard-basiertes Tool, um Prozesse mit Hilfe solcher 3D-Druck-Produktionsstandorte zu optimieren. Das Tool soll vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen ihre Transportkosten zu reduzieren.

Vorteil für Entwicklungsländer:

Schweizer Forscher stellen mit Aerosol-Jet-3D-Druck kostengünstige und hochauflösende Perowskit-Graphen-Röntgen-Detektoren her

22. Februar 2021
Beispiel abgeschiedener Perowskit-Säulen

Forscher der School of Basic Sciences an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne in der Schweiz haben mit dem Aersol-Jet-3D-Druckverfahren eine Möglichkeit zur Herstellung kostengünstiger und hochauflösender Perowskit-Graphen-Röntgen-Detektoren entwickelt. Dazu verwendeten sie die Materialien Graphen und Perowskit. Die 3D-gedruckten Perowskit-Graphen-Detektoren wurden als Möglichkeit zur preiswerten Herstellung von Röntgenbildern in Entwicklungsländern vorgestellt.

Mikrofluidik-Geräte:

Forscher der University of Bristol haben ein 3D-Druckverfahren für die preiswerte Herstellung von Mikrokanalgerüste für Lab-on-a-Chip-Geräte entwickelt

100 Mikrometer breites 3D-gedrucktes Mikrokanalgerüst neben 20P Münze

Britische Forscher der University of Bristol haben ein kostengünstiges und unkompliziertes Verfahren für den 3D-Druck von Mikrokanalgerüsten entwickelt. Mit dem neuartigen 3D-Druckverfahren soll die Produktion vereinfacht werden und kann in der Medizin, unter anderem für Lab-on-a-Chip-Diagnosetests, angewendet werden. Wir fassen die Arbeit der Wissenschaftler zusammen.

Flexibel dank U-förmiger Arrays:

Asiatische Forscher entwickeln Verfahren für den 3D-Druck tragbarer Sensoren mit eigener Stromversorgung

21. Februar 2021
Tests an Taekwondo-Anzügen

Einem Forscherteam aus Asien ist ein Fortschritt bei hochleistungsfähigen Sensoren für Wearables gelungen. Für die Herstellung der Sensoren, die für tragbare Geräte eingesetzt werden sollen und über eine eigene Stromversorgung verfügen, setzten die Forscher 3D-Druck ein. Mit dem 3D-Druckverfahren wurden U-förmiger Arrays möglich, die eine besonders hohe Flexibilität bieten. Mögliche Einsatzbereiche der tragbaren Elektronik sind zum Beispiel die medizinische oder sportbezogene Überwachung.

Monash University in Australien:

3D-Scanner von Artec 3D machen erstmals ausführliche Forschungen an Beutelwölfen möglich

16. Februar 2021
Forscher mit Scanner vor Beutelwolf-Probe

Forscher der australischen Monash University untersuchten im Rahmen eines aufwendigen Forschungsprojekts den Beutelwolf, auch bekannt als Tasmanischer Tiger. Dabei scannten sie mithilfe der 3D-Scanner von Artec 3D einige Beutelwolf-Proben in Form von Knochen und Skeletten. Entstanden sind daraus sehr präzise Modelle des Beutelwolfs mit denen die Forscher erstmals in der Lage waren genaue Angaben zu Gewicht, Lebensweise, Anpassbarkeit und weiterer Eigenschaften der ausgestorbenen Tiere zu machen. Die Erkennntnisse sollen auch zum Tierschutz noch heute lebendiger Arten genutzt werden.

Verwendung der OPU-Komponente:

Forscher der DTU Dänemark bauen Xbox 360 zum Nano-3D-Drucker um

15. Februar 2021
optische Aufnahmeeinheit strahlt blauen Laser auf Substrat

Forschern der Technischen Universität Dänemark (DTU) ist es gelungen mit Hilfe der OPU-Komponente einer Xbox 360 einen Nano-3D-Drucker für den medizinischen Bereich entwickelt. Der 3D-Drucker, der auf dem SLA-3D-Druckverfahren aufbaut, kann von zehn Mikrometern Druckauflösung auf Hunderte von Nanometern herunterfahren. Mit dem aus der Xbox 360 entwickeltem Nano-3D-Drucker wollen die Forscher ein preiswertes mikro- und nanoskaliges 3D-Drucksystem anbieten und über ein Spin-Out kommerzialisieren.

„One-Stop-Shop“ für Produktentwickler:

MIT-Forscher entwickeln mit „LaserFactory“ autonome 3D-Druck-Fabrik zur Herstellung benutzerdefinierter Roboter und Drohnen

12. Februar 2021

Forschern vom MIT-Labor für Informatik und künstliche Intelligenz (CSAIL) haben mit der „LaserFactory“ ein zweiteiliges System entwickelt, mit dem sich maßgeschneiderte technische Geräte benutzerdefiniert herstellen lassen. Die LaserFactory besteht aus einer Software und einer Hardware-Plattform, mit der sich Bauteile im 3D-Druckverfahren herstellen lassen. Ingenieuren und Produktentwicklern soll es mit LaserFactory möglich werden einfach und schnell im „One-Stop-Shop“-Stil Prototypen von Wearables, Robotern, Drohnen und anderer 3D-gedruckter Elektronik herstellen zu können.

Bluebots:

Harvard-Forscher entwickeln 3D-gedruckte Roboterfische die ihre Bewegungen ohne externe Kontrolle synchronisieren können

8. Februar 2021
Roboterfisch aus dem 3D-drucker

Harvard-Forschern vom Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering (Wyss) ist die Entwicklung von Roboterfischen gelungen, die ihre Bewegungen gänzlich ohne externe Kontrolle synchronisieren können. Die autonomen Roboterfische namens „Bluebots“ werden mit 3D-Druckern hergestellt, können schwimmen wie echte Fische und sich zu Schwärmen sammeln. Das Projekt dient den Forschungen im Bereich des autonomen Fahrens und der Weltraumforschung.

Hilfe für Menschen mit Lähmungen:

Forscher entwickeln hydraulisches Exoskelette mit Komponenten aus dem 3D-Drucker

6. Februar 2021

In einem gemeinsamem Forschungsprojekt der Technischen Universität München (TUM), dem 3D-Drucker-Hersteller voxeljet und dem Unternehmen HAWE werden Exoskelette aus einem modularen Design-Bausatz mit Verbindungskomponenten aus dem 3D-Drucker entwickelt. Die anpassbaren Exoskelette sollen Menschen mit Lähmungen mehrere Gliedmaßen dabei helfen ihren Alltag besser bestreiten zu können. Dabei „zählt jedes Gramm“ Gewicht.

Für Regionen mit Wasserknappheit und Dürre:

GE Research nutzt beim Projekt „AIR2WATER“ den 3D-Druck um Wasser aus Luft herstellen zu können

5. Februar 2021
Testproben 3D-gedruckter Wärmetauscher

Im Rahmen des Projekts AIR2WATER arbeitet GE Research mit Wissenschaftlern und Ingenieuren verschiedener US-amerikanischer Universitäten an einer Entwicklung zur Herstellung von Wasser aus dünner Luft zusammen. Dabei werden neben speziellen Materialentwicklungen mit Hilfe von 3D-gedruckten Designs eingesetzt und unterstützen die Forschungen und Entwicklungen der Wissenschaftler. Das fertige Gerät könnte neben Wasser für militärisch Truppen auch dort Wasser herstellen, wo besonders viele Menschen von Wasserknappheit und Armut betroffen sind.

Schneller und hochpräzise:

Forscher der Northwestern University entwickeln dynamisches 3D-Druckverfahren für komplizierte Strukturen

4. Februar 2021
3D-gedruckter Eiffelturm

Forscher der McCormick School of Engineering an der Northwestern University haben ein neuartiges 3D-Druckverfahren entwickelt, mit dem sie schneller hochpräzise Ergebnisse bei komplexen Strukturen erreichen können. Dabei setzen sie auf einen Roboterarm, der während des Drucks geschwenkt und gedreht werden kann, ohne ein neues Modell zu benötigen. Anhand von Beispielen demonstrierten sie die Leistungsfähigkeit ihrer neuen Methode.