News zum Thema

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10 Sekunden statt mehrerer Stunden:

Forscher der University of Maryland entwickeln 1000-mal schnelleres Sintern-Verfahren für den 3D-Druck von Keramik

4. Mai 2020
Objekt zwischen Streifen

Forscher der University of Maryland haben eigenen Angaben zu Folge mit einem neuen Verfahren beim Sintern 3D-gedruckter Keramik eine deutliche Zeitersparnis erreicht. Die ultraschnelle Hochtemperatursintertechnik des UMD-Teams stellt Keramikteile mehr als 1000-mal schneller her, als beim herkömmlichen Ofensintern. Dieses Ergebniss veröffentlichten die Forscher in der Zeitschrift „Science“.

Vielfältige Einsatzbereiche:

UCLA-Forscher entwickeln 5 x schnelleres Verfahren zum 3D-Druck elektronischer Komponenten

3. Mai 2020
3D-gedruckte Elektronik

Forscher der University of California Los Angeles (UCLA) haben ein zweistufiges Verfahren entwickelt, mit dem sie eigenen Angaben zu Folge elektronische Komponenten deutlich einfacher und fünfmal so schnell mit einem 3D-Drucker herstellen können. Einsatzbereiche sind zum Beispiel deutlich kompaktere Antennen für die neuesten Smartphone-Generationen. Wir stellen die Forschungsarbeit einmal vor.

Postprocessing beim 3D-Druck:

Forscher der Rutgers University stellen mit selbstlimitierender Elektrospray-Abscheidungstechnik neues Verfahren zum Einfärben komplexer Objekte aus dem 3D-Drucker vor

2. Mai 2020
Farbiges Objekt aus dem 3D-Drucker

US-amerikanische Forscher der Rutgers University haben ein neuartiges Verfahren entwickelt, mit dem es möglich wird, besonders kleine Objekte aus dem 3D-Drucker mit komplexen Strukturen lückenlos farbig zu beschichten. Beim nachträglichen Beschichten komplexer Objekte gelingt es bisher oft nicht, alle Stellen eines Objekts zu erreichen. Das neue Verfahren soll dieses Problem lösen. Wir stellen die Ergebnisse aus der zum Verfahren veröffentlichten Studie einmal genauer vor.

Selective LED based Melting SLEDM:

TU Graz entwickelt neues, optimiertes Metall-3D-Druckverfahren für kürzere Bauzeit, geringeren Materialverbrauch und weniger Nachbearbeitung

SLED-3D-Drucker

Forscher an der TU Graz haben mit Selective LED based Melting (SLEDM) ein neues 3D-Druckverfahren entwickelt, bei dem Metallpulver mit Hochleistungs-LED-Lichtquellen aufgeschmolzen wird. Mit dem optimierten Verfahren wird die Bauzeit, der Verbrauch von Metallpulver, die Gerätekosten und der Nachbearbeitungsaufwand gegenüber anderen Metall-3D-Druckverfahren deutlich optimiert. Wir stellen das Verfahren vor.

Nachhaltige Innovationen mit 3D-Druck:

Universität Bayreuth stellt mit Forschungsstelle Campus Additive.Innovationen (CA.I) Platz für interdisziplinäre Vernetzung und 3D-Druck vor

30. April 2020
High-Speed-Sintering für Reifenmodell

Die Universität Bayreuth hat mit der Forschungsstelle Campus Additive.Innovationen (CA.I) eine Anlaufstelle für Unternehmen vorgestellt, die Fragen zur additiven Fertigung beantwortet. Neben der Unternehmensberatung zum industriellen 3D-Drucker ist die bayerische Forschungsstelle auch ein Ort, der der interdisziplinären Vernetzung dienen soll. Der Universität zufolge entstehen mit zunehmendem Einsatz der additiven Fertigung immer mehr nachhaltige Innovationen, was es zu unterstützen gilt.

Fly Your Thesis 2020!:

Projekt AIMIS-FYT-Team der Hochschule München testet 3D-Druck in der Schwerelosigkeit

29. April 2020
AIMIS-FYT Team

Das achtköpfige AIMIS-FYT-Team von der Hochschule München arbeitet an einem Verfahren, mit dem der 3D-Druck in der Schwerelosigkeit weiter optimiert werden soll. Im November können die Studenten im Rahmen einer ESA-Kampagne ihre bisherigen Entwicklungen bei Parabelflügen, bei denen die Schwerelosigkeit für eine kurze Zeit erreicht wird, testen. Wir stellen die Pläne und das Projekt einmal vor.

Nachhaltige persönliche Schutzausrüstung:

ExOne und Forscher der University of Pittsburgh stellen wiederverwendbare, 3D-gedruckte Metallfilter für Kunststoff-Atemschutzpatronen her

Metallfilter

Der börsennotierte 3D-Drucker-Hersteller ExOne und Forscher der University of Pittsburgh haben mit 3D-Druck neuartige Metallfilter für den Einsatz in Atemschutzpatronen entwickelt. Die 3D-gedruckten Filter sind wiederverwendbar und ermöglichen so eine nachhaltige persönliche Schutzausrüstung. Wir stellen die Neuentwicklung, die aus dem Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus entstanden ist, einmal genauer vor.

40-fache Volumenausdehnung möglich:

US-Forscher entwickeln 4000% ausdehnbares Schaumharz für den SLA-3D-Druck

24. April 2020
Modelle vor und nach dem 3D-Druck

Beim 3D-Druck wird die Größe eines Objekts durch den Bauraum des 3D-Druckers begrenzt. Um das zu ändern, haben US-Forscher der UC San Diego ein ausdehnbares Schaumharz für das Stereolithografie-3D-Druckverfahren entwickelt, welches eine bis zu 4000%ig Volumenausdehnung erreichen kann. Das macht Objekte möglich, die 40 mal größer sind als das Bauvolumen eine 3D-Druckers.

Integration externer Komponenten:

Polnische Wissenschaftler untersuchen Möglichkeiten zur Automatisierung beim 3D-Druck von Gebäuden

19. April 2020
Aufbau des 3D-Drucks

Forscher der West Pomeranian University of Technology (ZUT) in Polen haben in einer Studie die Automatisierungsmöglichkeiten beim 3D-Druck von Gebäuden untersucht. Überprüft wurde unter anderem, ob es möglich ist, eine extern gefertigt Gebäudekomponente in den 3D-Druckprozesses einzugliedern. Die Ergebnisse wurden in einer Studie veröffentlicht und können hier zusammengefasst nachgelesen werden.

Weniger invasiv, 18-mal so stark:

US-Forscher entwickeln mit 4D-Druck 18-mal stärkere Mikronadeln mit Widerhaken

18. April 2020
Spritze in die Lippen bei einer schönen Frau

Forscher und Ingenieure der US-amerikanischen Rutgers University haben mit 4D-Druck neuartige Mikronadeln, die 18-mal stärker als bisherige Injektionsnadeln sein sollen. Sie verursachen weniger Schmerzen, was vor allem für Menschen wie Diabetiker von Bedeutung ist, die sich zum Teil mehrmals täglich spritzen müssen. Wir stellen die 4D-gedruckten Injektionsnadeln einmal genauer vor.

Open-Source-Ballon:

Neuseeländische Forscher entwickeln ein teilweise mit 3D-Druckern hergestelltes Low-Cost-Luftschiff

17. April 2020
Fertiges Flugobjekt

Forscher der University of Auckland haben in einer wissenschaftlichen Arbeit ein robotisches Low-Cost-Luftschiff entwickelt, welches zum Teil mit 3D-Druckern hergestellt werden kann und sich auch für Anwendung innerhalb von Gebäuden eignet. Mögliche Einsatzbereiche sind Bildungs- und Forschungszwecke. Wir stellen den Indoor-Flieger und Open-Source-Ballon der neuseeländischen Forscher einmal genauer vor.

Verwendung elektrostatischer Strahlablenkung:

Spanische Forscher untersuchen ultraschnellen 3D-Druck im Submikrometerbereich

2. April 2020
Schema eines EHD-3D-Druckers mit Jet-Ablenkelektroden

Spanische Forscher der Universitat Rovira i Virgili in Tarragona bei Barcelona haben zur elektrostatischen Strahlablenkung für ultraschnellen 3D-Druck eine wissenschaftliche Arbeit veröffentlicht. Für ihre Forschung verwendeten sie einen angepassten EHD-Drucker. Wir stellen die Forschungsergebnisse zu den optimierten Möglichkeiten für den 3D-Druck im Submikrometerbereich einmal genauer vor.

Medizinisches Personal besser schützen:

Universität Duisburg-Essen unterstützt medizinische Einrichtungen mit Gesichtsschutzschildern aus dem 3D-Drucker im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie

30. März 2020
fertiges Gesichtsschutzschild

Mitarbeiter an der Universität Duisburg-Essen sind derzeit mit dem 3D-Druck von Gesichtsschutzschildern zum Schutz von Ersthelfern und medizinischem Personal vor einer COVID-19-Ansteckung durch das neuartige Coronavirus beschäftigt. Sie nutzen dafür die 3D-Drucker der Universität, um zwei wesentliche Komponenten solcher Schutzschilder herzustellen. Wie stellen die gemeinnützige Arbeit der Universitätsmitarbeiter einmal vor.

USA im Ausnahmezustand:

Concordia University druckt 24/7 mit rund 30 3D-Druckern wiederverwendbare Atemschutzmasken gegen das SARS-CoV-2-Virus

26. März 2020
Mitarbeiter mit Masken in mehreren Farben

Der neuartige Coronavirus SARS-CoV-2-Virus ist in den USA mit voller Wucht angekommen und forderte seit Beginn der Pandemie auch in Amerika schon mehrere Hundert Tote. Die Krankenhäuser sind längst nicht mehr nur in New York am Limit, was 3D-Druck-Labore wie dieses an der Concordia University in Wisconsin auf den Plan gerufen hat, das medizinische Personal im Kampf gegen das neuartige Coronavirus zu unterstützen. Und das medizinische Personal zu schützen. 24 Stunden am Tag für 7 Tage die Woche drucken die rund 30 3D-Drucker der Universität jetzt wiederverwendbare Atemschutzmasken.