Das 3D-Druck-Unternehmen Stratasys gibt in einer Pressemitteilung die Firmenübernahme seines Konnektivitätssoftwarepartners und Qualitätssicherungssoftwareunternehmens Riven, bekannt. Die cloudbasierte Software des kalifornischen Unternehmens wird vollständig in die GrabCAD AM-Plattform von Stratasys integriert.
Fertigungsprozess vom Design bis zur Produktion optimiert
Nutzer der cloudbasierten Software von Riven können Abweichungen zwischen CAD-Dateien und tatsächlich gedruckten Teilen schnell inspizieren, diagnostizieren und automatisch korrigieren. Das soll die Gesamtkosten deutlich verringern und zu genaueren Teilen führen. In einer neuen Softwareversion verwendet die Software künstliche Intelligenz, um die Modelle automatisch einzustellen. Teile zu inspizieren kann häufig zu Engpässen im Produktionsprozess und dadurch zu Verzögerungen von Wochen oder gar Monaten führen. Die Software von Riven direkt in den 3D-Druck-Prozess zu integrieren soll das ändern.

Lieferungen von 3D-gedruckten Endverbrauchsteilen lassen sich besser skalieren und führen durch weniger Wiederholungen zu weniger Abfall. Mit der GrabCAD AM-Plattform von Stratasys ist eine bidirektionale Konnektivität zwischen 3D-Druckern, additiven Fertigungs- und Unternehmensanwendungen und eine breitere Industrie-4.0-Infrastruktur möglich. Die unternehmenstaugliche Plattform vereint GrabCAD-Anwendungen und -Funktionen von GrabCAD-Softwarepartnern. Dadurch können Hersteller ihren gesamten Fertigungsprozess vom Design bis zur Produktion besser verwalten.
Die Übernahme wurde im Oktober 2022 abgeschlossen. Sie umfasst das gesamte geistige Eigentum im Zusammenhang mit Warp Adaptive Modeling (WAM) und Predictive WAM (PWAM). Das Riven-Team wird in die Geschäftseinheit Stratasys Software integriert.
Stimmen der Beteiligten
Stratasys Vice President of Global Software Shaul Samara sagte:
„Wir glauben, dass Unternehmen wie Riven durch die Identifizierung hochmoderner Technologieplattformen und deren Kultivierung unter dem Dach von Stratasys unserer Plattform inkrementelle Wachstumsmotoren hinzufügen können. Durch die Integration der Angebote von Riven in unsere GrabCAD-Softwareplattform werden wir mehr Fertigungskunden in die Lage versetzen, Stratasys-Lösungen für die Produktion von Endverbrauchsteilen einzusetzen. Diese wichtige Funktion wird dazu beitragen, dass Teile im Produktionsmaßstab genau 3D-gedruckt werden und innerhalb eines geschlossenen additiven Fertigungsprozesses schnell inspiziert werden können. Die Übernahme von Riven ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir daran arbeiten, unseren Kunden Komplettlösungen über den gesamten digitalen Bereich der additiven Fertigung anzubieten.“
Riven-Gründer James Page, der jetzt Software-Vizepräsident bei Stratasys sein wird, erklärt:
„Uns war schon seit einiger Zeit klar, wie viel Qualität in der DNA von Stratasys steckt, also wussten wir, dass es gut passen würde, zu ihnen zu gehören. Unser gemeinsames Ziel ist es, sicherzustellen, dass die 3D-gedruckte Realität der Benutzer jedes Mal mit der CAD-Datei übereinstimmt. Indem wir eine noch höhere Genauigkeit ermöglichen, können wir neue Märkte und Anwendungen erschließen.“
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