Neuigkeiten vom 23. Internationalen Konferenz für Verbundwerkstoffe – 3D-Druck steigert Festigkeit von hybriden Metal-Verbundverbindungen: Auf der 23. Internationalen Konferenz für Verbundwerkstoffe in Belfast, Irland, stellte die PhD-Kandidatin im Bereich Maschinenbau/Luft- und Raumfahrttechnik, Tiana Bagnato, von der RMIT University, ihre Arbeit über den Einsatz von 3D-gedruckten Metallstiften in hybriden Titan-Verbundstrukturgelenken vor.
Additiv hergestellte Metallstifte im Fokus

Die Arbeit, die kürzlich in „Composites Part A: Applied Science and Manufacturing“ unter dem Titel „Superior interfacial toughening of hybrid metal-composite structural joints using 3D printed pins“ veröffentlicht wurde, zeigt, wie die Verwendung dieser 3D-gedruckten Stifte die Schnittstellenfestigkeit der Gelenke erhöhen kann. Die Stifte wurden mittels Laserstrahlschmelzverfahren (PBF-LB) hergestellt und dann in ein Carbon-Epoxy-Substrat eingebettet, um eine hohe Festigkeitsgrenze zu erzielen.
Ergebnisse und Einblicke in die Konferenz
Laut Studie konnten die durch das PBF-LB-Verfahren additiv hergestellten Ti-Stifte die Schnittstellenfestigkeit der Hybridgelenke signifikant erhöhen. Bagnato zeigte sich auf LinkedIn beeindruckt von den vielfältigen Präsentationen während der fünftägigen Konferenz, insbesondere in Bezug auf Nachhaltigkeit und Lebenszyklusanalyse von Verbundwerkstoffen. Über die weiteren Entwicklungen in diesem Bereich werden wir im 3D-grenzenlos Magazin ausführlich berichten (Newsletter abonnieren).