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Von Bierabfällen zu Biomaterialien: 3D-Druck-Innovationen an der FH Kärnten

Nachhaltige Innovationen im 3D-Druck an der FH Kärnten: Das Forschungszentrum ADMiRE an der FH Kärnten, das erst kürzlich offiziell eröffnet wurde, erweist sich als ein dynamischer Hub für Innovationen im Bereich des 3D-Drucks. Unter der Leitung von Professor Mathias Brandstötter, der über umfangreiche Erfahrungen in der Robotik verfügt, erforscht das Zentrum neue Anwendungen und Materialien für den 3D-Druck, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Biomaterialien.

Revolutionäre Ansätze mit Biomaterialien

3D-Druck-Robotik
ADMiRE ist ein der Fachhochschule Kärnten angegliedertes Forschungszentrum, das sich auf additive Fertigung, intelligente Robotik, Sensorik und Engineering spezialisiert hat (Bild © FH Kärnten).

Das Zentrum, das sich aus zwei Forschungsgruppen zusammenschloss, führt derzeit neun parallele Projekte durch. Diese konzentrieren sich auf die Entwicklung nachhaltiger Materialien, die Herstellung komplexer Strukturen und die Integration verschiedener Funktionen. Ein bemerkenswertes Projekt ist die Verwendung von Abfallmaterialien aus der Bierherstellung, insbesondere von Trebern, die von der Brauerei Hirt bezogen werden. Diese sollen als Grundmaterial für die Herstellung kompostierbarer Verpackungen dienen.

3D-Druck in der Medizintechnik

Neben der Entwicklung von Biomaterialien liegt ein weiterer Fokus des Forschungszentrums auf der Medizintechnik, insbesondere auf der Herstellung von Prothesen und Orthesen. Der 3D-Druck bietet hier die Möglichkeit, Produkte individuell an die Bedürfnisse der Patienten anzupassen, was einen signifikanten Fortschritt in der Patientenversorgung darstellen könnte.

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