Das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) hat auf der Formnext 2024 den Erwerb eines Calibur3-Metalldruckers von Wayland Additive bekannt gegeben. Mit dieser Investition plant das Institut, seine Forschung im Bereich der additiven Fertigung zu erweitern und neue Anwendungen zu entwickeln.

Wayland Additive, ein britisches Unternehmen, hat den Calibur3-Drucker mit der NeuBeam-Technologie ausgestattet. Diese Technologie ermöglicht die Verarbeitung von Materialien wie Titanaluminiden und CM247, die mit herkömmlichen Laserverfahren schwer zu bearbeiten sind. Ein weiterer Vorteil der NeuBeam-Technologie ist die Reduzierung von Nachbearbeitungsschritten, da sie die typischen Herausforderungen pulverbettbasierter Verfahren minimiert.
Tobias Neuwald, Leiter der Abteilung Fertigungstechnologien am Fraunhofer IPK, äußerte sich positiv über die Zusammenarbeit: „Waylands eBeam-Technologie ist genau das, was wir brauchen, um den heutigen Herausforderungen im Elektronenstrahlschmelzen zu begegnen.“ Er betonte, dass diese Technologie dem Institut ermögliche, neue Materialien zu verarbeiten und innovative Anwendungen zu erschließen.
Will Richardson, CEO von Wayland Additive, kommentierte: „Diese Ankündigung eines weiteren Verkaufs eines Calibur3-Systems ist ein Beleg für das kontinuierliche Wachstum des Metall-AM-Sektors und die Nachfrage nach Produktionssystemen für fortschrittliche Materialien.“ Er freue sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IPK, um weitere Produktionsanwendungen voranzutreiben.
Wayland Additive hat in diesem Jahr eine Finanzierung von 4,2 Millionen Pfund erhalten, um seine globale Kundenbasis auszubauen und die interne Produktionskapazität seiner Metall-AM-Systeme zu erhöhen. Zu den bisherigen Kunden zählen unter anderem das EWI und die Royal Air Force (RAF