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Carbons Plattform für bioresorbierbare Elastomere beweist in-vivo-Biokompatibilität

In einer Pressemitteilung, die das 3D-grenzenlos Magazin erreicht hat, gibt das 3D-Druck-Unternehmen Carbon bekannt, dass seine Plattform für bioresorbierbare Elastomere, die sich aktuell in der Entwicklung befindet, ihre in-vivo-Biokompatibilität bewiesen hat. Sämtliche Proben wurden als nicht toxisch eingestuft und haben eine steuerbare Absorptionszeit. Mit diesem Meilenstein zeigt Carbon das Potenzial des Elastomers für die Entwicklung von biomedizinischen Gitteranwendungen mit 3D-Druck. Dazu zählt die Reparatur von Wundauflagen, Weichgewebe und Nervenleitungen.

Bioresorbierbare Gitterstrukturen aus Elastomer

3Druck-Systeme von Carbon mit Mitarbeitern
Das 3D-Druck-Unternehmen Carbon gibt bekannt, dass seine Plattform für bioresorbierbare Elastomere ihre in vivo Biokompatibilität bewiesen hat (im Bild: mehrere DLS-3D-Druck-Systeme von Carbon mit Mitarbeitern)(Bild © Carbon).

Das bioresorbierbare Elastomer von Carbon, das sich in der Entwicklung befindet, weist eine hohe mechanische Leistung, Anpassungsfähigkeit und Biokompatibilität auf. Die Absorptionsrate des Elastomers lässt sich auf viele potenzielle Anwendungen abstimmen und ist für ein breites Spektrum an medizinischen Anwendungen vielseitig einsetzbar. Die erforderliche Gewebetoleranz und die wünschenswerten Heilungsreaktionen für ein Implantat sind laut einer aktuellen Studie über 26 Wochen gegeben.

Zu den Beispielen von bioresorbierbaren Gitterstrukturen aus Elastomer gehört unter anderem die Weichteilreparatur. Eine gerissene oder ausgedünnte Sehne kann mit einer Gitterstruktur die vorhandenen kollagenbasierten Xenotransplantate und Allotransplantate unterstützen. Sie verringern die Entzündungsreaktion und erhöhen die Richtungsabhängigkeit sowie die Beständigkeit der mechanischen Eigenschaften. Auch Wundauflagen oder resorbierbare Gitterstruktur-Wundverbände könnten die Heilung fördern und eine konstante Spannung über einer unebenen Oberfläche aufrechterhalten. Damit lässt sich der Bewegungsumfang während der Heilung verbessern und die Zahl der Verbandswechsel reduziert sich.

Weitere Beispiele

Jason Rolland, SVP of Materials bei Carbon, sagte:

„Wir freuen uns sehr, bekannt geben zu können, dass die von Carbon entwickelte Plattform für bioresorbierbare Elastomere ihre Biokompatibilität in vivo bewiesen hat. Diese komplizierten Strukturen, die mit der Digital Light Synthesis-Technologie von Carbon hergestellt wurden, könnten dabei helfen, langjährige Probleme der Optimierung von mechanischen Eigenschaften und der Abbaugeschwindigkeit eines Implantats zu lösen. Das ist ein Meilenstein, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit interessierten Partnern, um weitere Anwendungen für diesen Kunststoff zu entwickeln.“

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