Artikel 25 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen“ besagt unter anderem, dass jeder Mensch das Recht auf ein Heim sowie sanitäre Anlagen für sich und seine Familie hat. Nach den schweren Erdbeben in Nepal haben viele Menschen ihr zu Hause verloren, mehr als 8.000 zählen zu den Opfern und neuen von zehn Schulen wurden in der Region, an dem die schweren Beben tobten, zerstört. Ein ungewöhnlicher Helfer eilt jetzt zur Hilfe.
PrintME 3D hat alle 3D-Druckerhersteller und Hobby-Designer dazu aufgerufen sich ihrem aktuellen Projekt mit dem Namen Article 25 anzuschließen um den Menschen in Nepal zu retten. Das in London sitzende Unternehmen möchte mit der Clerkenwell Design Woche 2015 allen, die gerne mit 3D-Druckern arbeiten die Möglichkeit geben sich der Hilfsaktion anzuschließen.
Geplant ist Designs für neue Unterkünfte und Schulen zu finden, die später mithilfe von 3D-Druckern verwirklicht werden sollen. In schon so einigen Situationen hat sich gezeigt wie effizient und kostengünstig das Arbeiten mit 3D-Druckern sein kann. Jetzt haben sich die Mitarbeiter bei PrintME 3D zusätzlich noch überlegt, wie man mit dieser einzigartigen Technologie Menschen in großer Not helfen kann.
Doch eine noch größere Motivation auf diese Weise die Menschen zu unterstützen ist die Tatsache, dass sich das Unternehmen schon seit vielen Jahrzehnten für betroffene Erdbeben-Länder engagiert, dazu zählt vor allem der Wiederaufbau von Schulen in beispielsweise Afghanistan, Pakistan, Chile und Tahiti.
All diese Länder müssen mehrmals jährlich mit schweren Erdbeben rechnen. Auch in den nächsten Jahren werden sie sich wieder welchen stellen müssen, nur möchte PrintME 3D dafür sorgen, dass Kinder und Familien in Nepal in robusteren Schulen und Heimen sitzen, die mithilfe von 3D-Druckern verwirklicht werden können.
Wirklich jeder kann ein Design unter studio@printme3d.com einreichen. Alle Designs, die nicht größer als 28 x 19 x 19 cm sind, werden in die engere Wahl gezogen. Die besten Ideen werden hinterher nicht nur online veröffentlicht, sondern auch in die Tat umgesetzt.
Was haltet ihr von dieser Hilfsaktion? Hinterlasst eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.