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Innovative Idee: Mit 3D-Druckern und Pflanzen Häuser bauen

Über 3D-Drucker, die für den Bau von Häusern eingesetzt werden, hört man hierzulande eher wenig. Doch ist ein Unternehmen nicht weit von hier dabei einen Durchbruch in diesem Bereich zu erzielen, das das Leben vieler Menschen weltweit erleichtern könnte.

WASP 3D-Druckprojekt

Mit 3D-Druckern und dem richtigen Gemisch aus Materialien könnten bald stabilere und kostengünstigere Häuser gebaut werden (Bild © 3dprint.com)

Ein wichtiger Akteur der 3D-Drucktechnologie, der nicht vergessen werden darf ist WASP (World’s Advanced Saving Project). Das Unternehmen, das 2012 gegründet wurde und seinen Sitz in Italien inne hält, ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung von 3D-Drucktechnologien und deren Anwendungen. Die Besonderheit ist, dass WASP auf Open Source setzt um damit Innovation und Fortschritt in jedem Bereich für jeden zugänglich zu machen. Das Unternehmen arbeitet seit Jahren an Ideen und Produkten für die Eigenanfertigung und so beeindruckt auch das neue Projekt von WASP die Welt der 3D-Drucker.

Auf der MADEexpo in Mailand hatte die 3D-Druckabteilung bei WASP ihre neuesten Errungenschaften präsentiert. Schon im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen mit einzigartigen Ideen für den Häuserbau begeistert und dabei einen neuen Meilenstein gesetzt: Es werde in naher Zukunft möglich sein, Baustrukturen für Häuser mithilfe eines 3D-Druckers herzustellen. Mit einem 4-Meter großen 3D-Drucker hatte WASP in Milan die Besucher beeindruckt und dabei in Miniaturformat gezeigt wie das Gerät zukünftig mit unterschiedlichen Zementgemischen in der Lage sein wird ganze Häuser zu bauen.

Das Zement-/Tongemisch, das den Häuserbau mit 3D-Drucker revolutionieren könnte, enthält Samen von bestimmten Pflanzen, die die Feuchtigkeit des Zements absorbieren und dann mitsamt den Wurzeln in die Struktur des ausgedruckten Hauses wachsen sollen. Dadurch erhält das verwendete Material die richtige Stärke, sodass die Häuserstrukturen auch noch nach Jahren erhalten bleiben können.

WASP ist sich sicher, dass auf diese Weise die Struktur des Zements oder Tons, das beim Austrocknen meistens schrumpft, seine Form behält und somit die „ausgedruckten“ Häuser stabiler gebaut werden könnten. Sollte sich dieses Projekt bewähren, dann wäre WASP die ultimative Idee geglückt, wie man auf der ganzen Welt kostengünstige Häuser bauen kann. Hoffen wir, dass ihnen das gelingt.

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