HP Inc.
hat auf der Formnext-Messe, einem internationalen Branchentreffpunkt fĂŒr additive Fertigung, seine neuesten Fortschritte in der Polymer- und Metall-3D-Drucktechnologie vorgestellt. Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit prĂ€sentierte das Unternehmen nicht nur innovative Lösungen, sondern unterstrich auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit namhaften Industriepartnern wie der BMW Group und Decathlon, wie es in einer Pressemitteilung heiĂt.
Partnerschaften mit BMW
Die BMW Group setzt HPs Multi Jet Fusion Technologie ein, um den Herstellungsprozess ihrer Produkte zu optimieren. Durch diese Technologie konnten Entwicklungsgeschwindigkeit und Vorlaufzeiten verkĂŒrzt sowie ein flexiblerer und kosteneffizienter Fertigungsansatz realisiert werden. Jens Ertel, Leiter der Additiven Fertigung bei der BMW Group, Ă€uĂerte sich positiv ĂŒber die Kooperation: âWir bewerten jeden Teil unseres Produktionsprozesses und verbessern kontinuierlich unsere AblĂ€ufe, um unseren CO2-FuĂabdruck zu minimieren.â
HPs BemĂŒhungen um eine nachhaltigere Produktion werden durch Kooperationen mit Unternehmen wie Arkema und Evonik unterstĂŒtzt, die zur Entwicklung von biobasierten Materialien und hochwiederverwendbaren Polymeren beitragen. Diese Materialien, zum Teil aus erneuerbarem Rizinusöl gefertigt, können signifikant zur Reduzierung des CO2-FuĂabdrucks beitragen.

Zusammenarbeit mit Decathlon
Die Zusammenarbeit mit Decathlon zielt darauf ab, die Langlebigkeit und AufrĂŒstbarkeit von Sportprodukten zu verbessern und so die Umweltauswirkungen der Herstellungsprozesse zu verringern. Julien Guillen, Leiter der additiven Fertigung bei DECATHLON, sieht im 3D-Druck groĂes Potenzial: âDie additive Fertigung, insbesondere mit der Multi Jet Fusion-Technologie, verlĂ€ngert den Lebenszyklus unserer Sportprodukte, verbessert ihre Haltbarkeit und verringert die Umweltauswirkungen unserer Fertigungsprozesse.â
Neues Tool zur Berechnung des CO2-FuĂabdrucks
Zu den technologischen Neuheiten gehört auch ein Tool zur Berechnung des CO2-FuĂabdrucks, das Unternehmen dabei unterstĂŒtzen soll, fundierte Entscheidungen ĂŒber die Umweltauswirkungen ihrer 3D-Druckverfahren zu treffen. Weiterhin gab HP Kooperationen mit Materialise und Autodesk bekannt, um den 3D-Druck weiter voranzutreiben und eine nahtlose Integration in bestehende Softwareumgebungen zu ermöglichen.
DarĂŒber hinaus stellt HP neue Partnerschaften im Bereich des Metall-3D-Drucks vor und demonstriert in Zusammenarbeit mit Siemens Automatisierungskonzepte in der DFactory in Barcelona.