Der 3D-Druck hat wieder eine interessante Innovation zu bieten: Das Basalt Moon Dust Filament, entwickelt in einer Zusammenarbeit zwischen The Virtual Foundry und Astroport Space Technologies, verspricht eine fast außerirdische Druckerfahrung. Dieses innovative Filament besteht aus einem synthetischen Material, das als „lunar regolith simulant“ bekannt ist und zu 60-62% aus Basalt besteht. Es wurde speziell entworfen, um die Zusammensetzung von Mondstaub nachzuahmen.
Einblick in die Zusammensetzung und Verwendung

Das Basalt Moon Dust Filament, das in den Größen 1,75 mm und 2,85 mm sowie als Pellets erhältlich ist, hebt sich durch seine einzigartige Zusammensetzung und seine besonderen Eigenschaften hervor. Es kann in jedem Desktop-3D-Drucker mit offener Architektur verwendet werden und ermöglicht die Herstellung von Metallobjekten sogar mit 3D-Stiften. Die Verwendung von gehärteten Stahldüsen und die Anpassung der Durchflussrate auf bis zu 135% garantieren optimale Druckergebnisse.
Herausforderungen und Möglichkeiten
Obwohl das Basalt Moon Dust Filament nicht unbedingt die Möglichkeiten des additiven Fertigens neu definiert, wie in der Pressemitteilung behauptet, bietet es dennoch eine faszinierende Möglichkeit, realistische Modelle des Mondes zu erstellen. Eine der Hürden, die es zu überwinden gilt, ist jedoch der hohe Preis. Eine 0,25 kg Spule kostet 225 Euro, während eine 0,5 kg Spule für 400 Euro erhältlich ist. Für einen 1 kg Beutel mit Pellets müssen Interessierte sogar 779 Euro einplanen.
Trotz des hohen Preises bietet das Basalt Moon Dust Filament eine spannende Perspektive für die Zukunft des 3D-Drucks. Interessierte können das Filament auf der Website von The Virtual Foundry hier erwerben, wo sie auch weitere Informationen und kostenlose Druckdateien für ein „Planetary Habitat Model“ finden, das ihrer ersten mondinspirierten Kreation würdig sein könnte.