3dk.berlin:

Mit „k-top“ neues 4D Hochtemperatur-Filament für Standard-3D-Drucker vorgestellt

Das Berliner Unternehmen 3dk.berlin hat mit „k-top“ ein Hochtemperatur-Filament für Standard-3D-Drucker vorgestellt. Wir stellen das Filament, welches sich für Industrie, Unternehmen und Privatpersonen eignet, einmal genauer vor.

Anzeige

Das Unternehmen 3dk.berlin hat mit „k-Top“ ein 4D Hochtemperatur-Filament für Standard-3D-Drucker vorgestellt. Der thermplastische Kunststoff richtet sich mit seiner Hitzebeständigkeit von bis zu 230 Grad Celsius an Modellbauer, Hobby-Makers und die Industrie, wie der Hersteller in einer Pressemitteilung bekanntgab.

Die Industrie kann Kleinserien, Maßanfertigungen und Prototypen mit dem Filament herstellen. Wie 3dk-Geschäftsführer Volker Bernhardt in der Mitteilung erklärte, lassen sich hitzebeständige Bauteile in der Nähe von Motoren oder Hotends zuverlässig drucken. Der Kunststoff sei den Angaben zufolge mechanisch erheblich fester als ABS oder PLA.

k-top Filament
Das „k-top“-Filament von 3dk.berlin im Schema (Bild © 3dk.berlin),

Entwickelt wurde „k-Top“ für Industriekunden, welches nach einer Pilotphase bei einem Automobilzulieferer nun bei im Consumerbereich verfügbar ist. Geeignet ist das Filament für jeden 3D-Drucker, der mit dem FDM-Verfahren arbeitet und 260 Grad Celsius Drucktemperatur erreichen kann. Laut 3dk seien weder ein beheizter Bauraum noch ein beheiztes Druckbett erforderlich.

Das Druckermaterial verhält sich gutmütig beim Drucken, akzeptiert aktive Kühlung und bietet eine erstklassige Interlayerhaftung. Nach Abschluss des Drucks wird das Bauteil in einen Ofen bei 110 Grad Umlufttemperatur zehn Minuten lang temperiert heruntergekühlt. Wie lange die Temperzeit ist, hängt von der Objektgröße ab. Eine vollständige Durchwärmung des 3D-Objekts ist vorgeschrieben.

Kristallisationsvorgang als 4. Dimension

3D-Objekt mit k-top gedruckt
Das 3D-Objekt wurde mit k-top gedruckt (Bild © 3dk.berlin).

Der nachträgliche Kristallisationsvorgang beschreibt die vierte Dimension, die den Impuls zur Materialänderung gibt. Der Vorgang steigert die thermische Belastbarkeit auf bis zu 200 Grad Celsius (Dauerlast) und 230 Grad Celsius bei Spitzen. Bei einem Verzicht auf den Kristallisationsvorgang ist das 3D-Objekt extrem schlagzäh und ist gegen mechanische Belastung beständig. Das Objekt ist hierbei nur bis 80 Grad Celsius fest.

Das Filament-Portfolio bei 3dk besteht aus einem biologisch abbaubaren PLA, flexibles Bio-Filament (Willowflex), Sondermaterialien und dem neuen Filament k-Top. Das Sortiment von 3dk kann auf amazon.de eingesehen werden. Der Kunststoff wurde die anderen Filamente aus lebensmittelechten Rohstoffen hergestellt, ist in den Farben Schwarz, Grau und Weiß mit einer 300 Gramm Spule ab ca. 29,90 Euro erhältlich.

Das britische Startup Fishy Filaments kündigte im März 2017 an, Filamente für 3D-Drucker aus alten Fischernetzen herzustellen, die vor der Fertigung recycelt werden. Im Oktober 2016 kam mit dem PrintDry ein Trockner auf den Markt, der Filamente vor dem Einsatz entfeuchtet, was zu besseren Druckergebnissen führen und die Kosten reduzieren soll. Emerging Objects hat sein „Pouff“-Filament aus alten Gummireifen hergestellt, welches sich optimal für Gummi-3D-Objekte eignet.

3dk.berlin - WillowFlex flexibles Filament - Schwarz - WX90011 - 300g, 2,85 / 3mm
  • Gewicht: 300g
  • Filament-Stärke: 2,85 / 3mm
  • RAL ähnlich: 9011

Hilf uns Dinge zu verbessern. Bewerte den Artikel:

0 0

Anzeige

3D-Drucker-Newsletter – kostenlos anmelden:

Teile den Link zu dieser Seite:

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.