Recycling:

Fishy Filaments will aus alten Fischernetzen 3D-Druck-Filament herstellen

Umweltschutz und 3D-Druck sollen nun Hand in Hand gehen, dank des Startups Fishy Filaments. Das Ziel ist das Recyceln alter Fischernetze. Was das mit dem 3D-Druck zu tun hat? Lesen Sie weiter.

Das britische Unternehmen Fishy Filaments möchte nun all seine Finanzen und Kräfte investieren, um von der Forschungsphase zur Produktion zu gelangen. Entstanden ist das Unternehmen auf Grund eines Materialinnovationskonzeptes von Ian Falconer. Materialwissenschaft und Geologie sind eigentlich sein Steckenpferd. Er hat jedoch die negativen Auswirkungen der Fischereiindustrie in seiner Umgebung in Cornwall, England, beobachtet.

Dort werden Nylonnetze verwendet, die nach Benutzung einfach weggeworfen werden. Aus diesem Abfallprodukt möchte Falconer ein Filament für den 3D-Drucker herstellen, für das es vor allem in Großbritannien eine stark wachsende Nachfrage gibt. Der Nylon-Faden kann ohne Einsatz zusätzlicher Chemikalien aus den Fischernetzen hergestellt werden. Die Netze aus dem Meer werden gewaschen, zerkleinert und wieder als Faden zusammengesetzt.

Gründer von Fishy Filaments
Ian Falconer von Fishy Filaments (Bild ©FishyFilaments).

Es gab bereits einen erfolgreichen Einsatz des Nylon-Fadens mit einem handelsüblichen 3D-Drucker. Es sind auch andere Arten von Filamenten in Planung, wie zum Beispiel Carbon-Fiber (Kohlefaser), welches aus Bootsabfällen hergestellt werden kann. Auch die Polyethylen-Schleppnetze sollen verwendet werden.

alte Fischernetze für den 3D-Druck
So viel Material zur Filament-Herstellung (Bild ©FishyFilaments).

Wir von 3D-grenzenlos finden diesem nachhaltigen und umweltfreundlichen Projekt gebührt Unterstützung. Die Kampagne ist erst einmal dafür da, ob das Projekt im großen Stil überhaupt möglich sein kann. Es wäre toll, wenn es nicht daran schon am Versuch scheitert, unsere Natur durch kluge und innovative Ideen zu schonen. Die Hälfte des £ 5000 Ziels ist schon erreicht – der Schritt zur nächsten Finanzierungsstufe also erreichbar.

Wer sich am Projekt finanziell beteiligen möchten, kann diese auf crowdfunder.co.uk tun. Verfolgen Sie mit uns auch gemeinsam die weitere Entwicklung dieses tollen Projektes (Newsletter abonnieren) oder lesen Sie auf unserer Themenseite weitere Beispiele zum Umweltschutz mit Hilfe von 3D-Druck.

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