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Orbital Composites präsentiert Orbital e-, ein erschwingliches Robotersystem für 3D-Druck im Bildungs- und Forschungssektor

Das kalifornische Unternehmen Orbital Composites bringt laut einem Blog-Beitrag auf seiner Website sein erschwingliches und höchst leistungsfähiges Robotersystem Orbital e- für die additive Fertigung auf den Markt. Das System wurde für Kunden aus den Bereichen Bildung und Forschung entwickelt. Das Einzelrobotersystem soll den robotergestützten 3D-Druck zugänglicher machen und ist zu einem Preis von knapp 100.000 US-Dollar (rund 92.367 Euro) oder über eine 24-monatige Mietoption für 4.000 US-Dollar (rund 3.698 Euro) pro Monat erhältlich.

Technische Daten

Hersteller Orbital Composites
Modell e-
Bauvolumen 1.200 x 1.100 x 1.100 mm
Druckgeschwindigkeit Bis zu 0,25 – 0,4 kg/h
3D-Druck-Materialien Alle technischen Thermoplaste
Filamentdurchmesser 2,85 mm
Extrudertemperatur Bis 500 °C
Ebenenauflösung 0,25 mm – 1,2 mm
Bewegungsgeschwindigkeit Bis zu 2 m/s
Drucklufteingang 5 cfm bei 60 psi
Bewegungswiederholbarkeit 0,02 mm
Elektrischer Eingang 120V 20A dediziert (2x)

Robotersystem Orbital-e

AM-System Orbital e-
Orbital Composites stellt sein neues 3D-Druck-System Orbital e- vor (im Bild zu sehen)(Bild © Orbital Composites).

Das Robotersystem Orbital e- verfügt über ein 1.200 x 1.100 x 1.100 mm großes Bauvolumen, einen sechsachsigen Roboterarm, kann thermoplastische Filamente in Luft– und Raumfahrtqualität verarbeiten und bietet weitere Standardfunktionen. Die neuartige Echtzeit-Robotersteuerungssoftware Orb S unterstützt Anwender dabei, mit dem System einen präzisen und genauen Druckprozess zu erhalten.

Studierende und Forscher können mit dem Orbital e- neue Materialien und Herstellungsverfahren erkunden. Das benutzerfreundliche System ist in der Lage, komplexe und komplizierte Designs zu drucken, wodurch es eine ideale Lösung für die Teile- und Komponentenproduktion ist, die mit herkömmlichen Fertigungsmethoden nicht oder nur schwer herzustellen wäre.

Die Auslieferung des neuen Systems Orbital e- soll voraussichtlich im 4. Quartal 2023 beginnen.

Stimmen der Verantwortlichen

Anil Kircaliali, Leiter Automatisierung bei Orbital Composites, sagte:

„Dies ist erst der Anfang für Orbital e-. Das System wird im Laufe der Zeit mehrere Druckkopftypen umfassen, darunter Pelletextrusions-, Duroplast-, Endlosfaser- und Bearbeitungs-/Finishing-Endeffektoren.“

Amolak Badesha, CEO von Orbital Composites, sagte:

„Orbital e- ergänzt unser bestehendes Portfolio an Multiroboter-AM-Systemen wie Orbital S und Orbital F perfekt. Mit der gemeinsamen Software auf unserer AM-Plattform können Studierende und Forscher im Laufe der Zeit nahtlos auf unsere größeren und fortschrittlicheren Systeme umsteigen.“

Cole Nielsen, Gründer und CTO von Orbital, sagte:

„Unsere Mission ist es, Robotic AM für alle zugänglich zu machen und dabei zu helfen, die nächste Generation von Arbeitskräften für die fortschrittliche Fertigung in den Vereinigten Staaten auszubilden.“

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