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Swinburne University of Technology entwickelt innovative 3D-Drucktechnologie von Kohlefaserverbundstoffen

Die Swinburne University of Technology in Melbourne, Australien, hat eine neue 3D-Drucktechnologie für den 3D-Druck von Kohlefaserverbundstoffen entwickelt. Diese Technologie wird als Teil der Industry 4.0 Testlab-Initiative des australischen Ministerpräsidenten von Fill geliefert, einem Anlagen- und Spezialmaschinenbauer. Um aus solchen Materialien Produkte mit hohem Mehrwert zu produzieren, wurden Prozesse und Technologien entwickelt, die das Potenzial haben, die Infrastruktur- und Fertigungsindustrie nachhaltig zu verändern. Dabei wurde Industry 4.0 Testlab im Rahmen einer spezialisierten Einsatzgruppe als eine Initiative der australischen Regierung eingeführt.

Multilayermaschine von Fill
Ein digitales Modell der Multilayermaschine von Fill (Bild © Fill).

Das sogenannte „vielseitige 3D-Druckverfahren“ funktioniert durch thermisches Verbinden aufeinanderfolgender Bandmaterialschichten. Durch die programmierbare Faserausrichtung wird eine hohe Teilefestigkeit erzeugt, wobei die maximale Baumaße 1600 mm Breite und 1600 mm Länge beträgt. Das Verfahren erfüllt die Voraussetzungen für hochwertige Bauteilfertigungen und ermöglicht eine schnelle Zusammenstellung von Faserhalbzeugen. Zudem lässt sich die Maschine ideal für Industry 4.0-Konzepte in ein bestehendes Spritzgieß- und Umformverfahren integrieren. Nach dem 3D-Druck müssen die Komponenten formgepresst, zugeschnitten und kontrolliert werden.

Swinburne könnte künftig eine wichtige Rolle in der Welt der 3D-Drucktechnologie einnehmen, vor allem auf dem lukrativen Zwischenproduktmarkt in Australien. Wir versuchen zukünftig noch weitere Informationen zu dem neuen 3D-Druckverfahren einzuholen und berichten darüber im 3D-grenzenlos Magazin und unserem kostenlosen 3D-Druck-Newsletter.

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