Website-Icon 3D-grenzenlos Magazin

ESA setzt auf 3D-Druck für elektromagnetische Kupferspulen für Satellitentechnik

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat kürzlich die Fertigung von elektromagnetischen Spulen mittels additiver Fertigungsverfahren vorangetrieben. In Kooperation mit dem deutschen Unternehmen Zarm Technik wurden diese Spulen aus reinem Kupfer mittels des Laserschmelzens hergestellt, einem Verfahren des 3D-Drucks. Dies stellt einen wesentlichen Schritt in der Entwicklung von Komponenten für Raumfahrtmissionen dar.

30 Jahre innovative Forschung und Entwicklung

Die ESA feiert das 30-jährige Bestehen ihres General Support Technology Programme (GSTP). Seit 1993 arbeitet das GSTP daran, Technologien für die Raumfahrt zu entwickeln und zu verfeinern, wobei es stets eine enge Zusammenarbeit mit der europäischen Industrie und Wissenschaft gab. Dieses Programm ist ein Zeugnis für das anhaltende Bestreben, den Sektor der Raumfahrttechnologien zu unterstützen und zu stärken.

Ein Blick in die Zukunft der Raumfahrttechnologie

Neue Generation der ESA 3D-Druck Technologie für Raumfahrtanwendungen
Die ESA präsentiert ihre neueste Serie von 3D-gedruckten Bauteilen für künftige Weltraummissionen, welche dank präziser Fertigungstechnik eine optimierte Leistung und eine erhebliche Kostensenkung versprechen. (Bild © European Space Agency)

Die entwickelten Spulen sind für elektrische Motoren, magnetische Lager und Magnetorquer unerlässlich, die wiederum für die Einstellung der Satellitenposition entscheidend sind. Die von Zarm Technik entwickelte Fertigungsmethode ist ein Beispiel für die fortschreitenden Schritte in der additiven Fertigung, welche es ermöglichen, komplexere Designs zu realisieren und die Produktionseffizienz zu steigern.

Diese Fortschritte werden der ESA dabei helfen, die Herausforderungen zukünftiger Raumfahrtmissionen zu meistern und ihre Position als führende Organisation in der Entwicklung von Weltraumtechnologie zu festigen. Mit dem Eintritt in das vierte Jahrzehnt des GSTP baut die ESA weiterhin auf dem Fundament auf, das durch jahrelange Forschung und Entwicklung gelegt wurde.

Die mobile Version verlassen