Die Grundplatte des 3D-Modells umfasst eine Größe von 50 mal 50 Zentimetern. Die Geländestruktur der Festung wurde per Airbone Laserscanning (auch als Light detection and ranging genannt) bis ins Detail über unzählige Datenpunkte abgetastet. Basierend auf den Messpunkten erfolgte dann die Berechnung des 3D-Modells des Geländes und anschließend der Ausdruck mit einem 3D-Drucker.
Die reine Oberflächenstruktur, frei von Bäumen, Plfanzen und moderner Bauten hilft den Archäologen dabei, neue Erkenntnisse über die Festung Hohentwiel zu erlangen. Von Interesse für die Archäologen ist vor allem das rund zehn Quadratkilometer große Gelände, welches sich zwischen der 600 Meter hohen Erhebung Staufen, dem Berg Plören und Singener Hausberg erhebt. Also nicht die Festung selbst. Dort befinden sich die Verteidigungsanlagen der Festung, die größtenteils während der dreißigjährigen Krieges entstanden. Das dreidimensionale Modell der Festung Hohentwiel kann im Museum Archäologisches Hegau-Museum in Singen besichtigt werden.
