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Wohnhaus aus dem 3D-Drucker in Frankreich ab Juni bezugsfertig

Bild Projekt Yhnova

Alternative Wohnlösungen sind das Ziel des Projekts Yhnova (Bild © Yhnova).

Yhnova, ein Gemeinschaftsprojekt der Universität von Nantes, Lafarge Holcim, Bouygues Construction, der Organisation Nantes Métropole Habitat und TICA architectes & urbanistes, arbeitet mit dem 3D-Druckverfahren BatiPrint3D. Im Rahmen dieses Sozialwohnprojekts begannen im letzten Jahr die Planungen für ein 3D-gedrucktes Gebäude von 95 Quadratmetern Wohnfläche, welches jetzt fertiggestellt und ab Juni 2018 bewohnt werden kann.

Das Wohnhaus aus dem 3D-Drucker wurde am 21. März 2018 eingeweiht. Erste Bewohner werden im Juni einziehen. Gefertigt wurde das Haus, welches aus fünf Zimmern besteht, mit dem 3D-Druckverfahren BatiPrint3D der Universität Nantes. Bei BatiPrint3D wird ein lasergesteuerter Roboterarm von vier Metern Länge eingesetzt, der die Schichten verschiedener Baumaterialien basierend auf Vorgaben aufträgt.

Bild Projekt Yhnova
Betonwand aus dem 3D-Drucker

Es gibt eine Schalungsschicht aus schaumstoffartigen Material, eine Isolierschicht und eine Strukturierungsschicht. Die Strukturierungsschicht ist eine Spezial-Betonmischung, die gedruckt werden kann.

Yhona verfolgt das Hauptziel, mit dem 3D-Druck zu zeigen, dass mit dieser Technologie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann. Yhona ist auf diesem Wege nicht allein. Vom US-Startup ICON wird der Plan verfolgt, Häuser per 3D-Drucker innerhalb von 24 Stunden für umgerechnet rund 3250 Euro herzustellen. Das Unternehmen S-Squared hat sich zum Ziel gesetzt Ökohäuser innerhalb von 72 Stunden mit 3D-Druck für 80.000 Euro aufzubauen. Die Kosten für die gedruckten Häuser sollen 70 Prozent niedriger sein als bei traditionellen Bauverfahren. Die in dem Yhona-Projekt involvierte Organisation Nantes Metropole Habitat befasst sich mit alternativen Wohnlösungen. Gehofft wird seitens des Teams der Uni, dass BatiPrint3D von Wohnbauprojekten der Zukunft eingesetzt wird.

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