Website-Icon 3D-grenzenlos Magazin

Hochschule Karlsruhe (HsKA) bereitet Studierende mit 3D-Druck-Labor auf erfolgreichen Start ins Berufsleben vor

Studenten an der Hochschule Karlsruhe (HsKA)  haben im Additive Design- und Manufacturing-Labor Zugang zu verschiedenen Polymer-3D-Drucktechnologien wie FDM (Fused Deposition Modeling), SLA (Stereolithographie) und DLP (Digital Light Processing). Dazu befinden sich mehrere MakerBot 3D-Drucker vor Ort, wie der Replicator 2X, der Replicator Z18 und nun auch der MakerBot Method X. Das berichtet MakerBot in einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin.

3D-Druck als wertvolle Schlüsselkompetenz

Prof. Dr. Florian Finsterwalder erklärt:

„Ich bin der Meinung, dass der 3D-Druck ein wertvolles Problemlösungswerkzeug und eine Schlüsselkompetenz für zukünftige Fachkräfte ist. Daher war es wichtig, diese Technologie in unsere Kurse zu integrieren, um den Studierenden die Möglichkeit zu geben, Geräte zu nutzen, die heute in Design- und Fertigungsunternehmen eingesetzt werden.“

In den additiven Design- und Fertigungskursen von Finsterwalder können Studierende die Grundlagen des generativen Designs und der additiven Fertigung auf theoretischer und physikalischer Ebene lernen. Sie konzipieren Ideen, entwerfen sie und wandeln sie in greifbare Objekte um.

Finsterwalder ergänzt:

„Unser Plan ist es, uns zunehmend auf industrielle Bauteile zu konzentrieren, daher sind fortschrittliche 3D-Druck-Fähigkeiten sehr wichtig für uns. Wir glauben, dass der MakerBot Method X das perfekte Einstiegsgerät für industrielle Zwecke ist und Bauteile in Industriequalität liefern kann. Wir waren sehr beeindruckt vom Method und was er leisten kann. Die Dimensionsgenauigkeit, die bei 80% unserer Projekte eine große Rolle spielt, ist für uns besonders wichtig. Abhängig von den verwendeten Materialien kann die Verformung während des 3D-Drucks ganz erheblich sein. Die beheizte Kammer und der feste Stahlrahmen des Method reduzieren den Verzug drastisch, was zu geringen Toleranzen und einer hohen Genauigkeit führt.“

Die additive Fertigung ermöglicht den Studierenden eine praktische Ausbildung mit einer innovativen Technologie, die in der Wirtschaft genutzt wird. Während des Semesters können die Studierenden rund um die Uhr das Labor und seine Maschinen nutzen. Wenn sie ihren Abschluss erhalten und ins Berufsleben einsteigen, sind die Studierenden auf dem neuesten Stand der Industrie 4.0.

Studierender an 3D-Drucker
An der Hochschule Karlsruhe können die Studierenden mit 3D-Druckern der Marke MakerBot arbeiten (im Bild: Studierender an 3D-Drucker)(Bild © MakerBot).

3D-Druck in der Ausbildung an der HsKA

An der Hochschule für Technik Karlsruhe gewinnt der 3D-Druck in der Ausbildung an Bedeutung. Das wertvolle Werkzeug hilft dabei, Ideen zu realisieren, Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erwerben, die im Berufsleben gebraucht werden. Die Studenten arbeiten außerdem mit Start-ups zusammen, um an realen Projekten teilzunehmen und dabei die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Für manche ergibt sich im Anschluss eine Anstellung.

Steven Seither, Doktorand und Kandidat für den Master of Science an der HsKA, sagt:

„3D-Druck kann in der Produktentwicklung ein großer Vorteil für Unternehmen sein. Er kann den Designprozess beschleunigen und verbessern, da die Designer ihre Ideen so oft wie nötig testen können. Als ich für meinen Masterabschluss an die Hochschule zurückkehrte, habe ich mich schnell dem Additive Design and Manufacturing Lab als Laborassistent angeschlossen, damit ich mich weiter mit der Technologie vertraut machen kann. Ich arbeite schon seit einiger Zeit mit dem 3D-Druck und glaube, dass ich aufgrund meines kritischen Denkens und der technischen Fähigkeiten, die ich entwickelt habe, einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt habe.“

Video: 3D-Druck an der HsKA

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Die mobile Version verlassen