Die Ukraine hat kürzlich industrietaugliche 3D-Drucker aus den USA erhalten. Ziel dieser Lieferung ist es, der ukrainischen Armee zu ermöglichen, Ersatzteile für ihre Ausrüstung direkt auf dem Schlachtfeld zu drucken. Dies wurde von William LaPlante, dem stellvertretenden Verteidigungsminister für Beschaffung und Wartung, während einer Rede im Center for a New American Security, öffentlich gemacht, wie die Website „Voice of America VOA“ berichtet.
Schulung für den Umgang mit dem 3D-Drucker
Die ukrainischen Streitkräfte haben bereits eine Schulung zur Bedienung dieser 3D-Drucker absolviert, heißt es in dem Artikel weiter. LaPlante beschrieb den 3D-Drucker als „in der Größe eines Lastwagens“ und betonte, dass die Ukrainer jetzt in der Lage sind, alle benötigten Teile damit zu drucken.

» 3D-Drucker im Bauwesen: Über 420 Beiträge zum 3D-Druck von Gebäuden und anderen Betonstrukturen
3D-Druck: Mehr als Geschwindigkeit
Die Möglichkeiten des 3D-Drucks gehen laut LaPlante weit über die reine Geschwindigkeit hinaus. Er merkte an:
„Mit dem 3D-Druck kann man erstaunliche Dinge machen, nicht nur wegen der Geschwindigkeit. Man kann tatsächlich Teile herstellen, die man unter normalen Bedingungen nicht herstellen könnte.“
Darüber hinaus berichtete LaPlante, dass die Ukrainer bereits zu Beginn der russischen Invasion begonnen hatten, eigenständig 3D-Ersatzteile zu drucken, auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt nicht über die notwendigen technischen Datenpakete verfügten. Dank der Hilfe verbündeter Länder ist diese Herausforderung nun überwunden.