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Rosotics schließt Qualifizierungsstudien für HY-Klasse-Legierungsstahlstrukturen im 3D-Druck ab

Das Unternehmen Rosotics hat vor kurzem seine ersten Studien zur großformatigen additiven Fertigung von HY-Klasse-Legierungsstahlstrukturen abgeschlossen. Diese Strukturen wurden speziell für den anspruchsvollen Einsatz in maritimen und marinen Umgebungen entwickelt.

Unter Einbeziehung des reichen Erbes des Unternehmens bei der Verwendung von Hochleistungsmaterialien für die Luftfahrt, die mit dem induktionsbasierten M1 3D-Drucker entwickelt wurden, plant Rosotics, mit weiteren Partnern im Marinebereich zusammenzuarbeiten. Das Ziel ist es, diese Fähigkeiten bis 2025 zu einem operationellen Einsatz auszubauen.

3D-gedruckte Legierungsstahlstruktur von Rosotics
Einblick in die innovative additive Fertigung von HY-Klasse-Legierungsstahlstrukturen durch Rosotics. (Bild © Rosotics)

Es ist schon interessant, dass der Niedriglegierungsstahl HY-80, der zur Produktion von U-Boot-Rümpfen verwendet wird, bisher in der Geschichte der additiven Fertigung unberührt geblieben ist. Mit dem Einsatz des M1 3D-Druckers strebt Rosotics an, aus HY-80 die bisher größten mittels 3D-Druck hergestellten Metallstrukturen zu produzieren. Diese sollen dann im Pazifik einer Tiefsee-Open-Water-Prüfung durch die US-Marine unterzogen werden.

Ein weiteres interessantes Detail ist die von Rosotics’ M1 eingesetzte Rapid Induction Live Interpass (RILI)-Technologie. Es handelt sich hierbei um einen wesentlich energieeffizienteren Prozess für die additive Fertigung von Metallen. Statt eines laserbasierten Ansatzes wird die Induktion zur Verflüssigung von Metallrohstoffen verwendet. Dieses Verfahren stellt eine Neuerung im Bereich der fortgeschrittenen Metallurgie dar und erweitert das Anwendungsspektrum der additiven Fertigung.

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