Website-Icon 3D-grenzenlos Magazin

Additec stellt mit uPrinter einen Desktop-Metall-3D-Drucker mit LMD-WP-Verfahren vor

3D-Drucker uPrinter im Einsatz

Der Additec uPrinter verfügt über drei Diodenlaser mit je 200 Watt Leistung (Bild © Additec).

Das Unternehmen Additec hat mit dem uPrinter seinen neuen Desktop 3D-Metalldrucker vorgestellt, der dem Hersteller zufolge Metallpulver und Metalldraht additiv verarbeitet. Das patentierte LMD-WP (Laser Metal Deposition-Wire Powder) Verfahren ist eine Form der direkten Energieabscheidung (DED). Der Metallpulverstrahl wird hierbei von einem Laser geschmolzen, während er die Oberfläche des Bauteils berührt. Der gewünschte Gegenstand wird dabei schichtweise aufgebaut.

Details zum Additec uPrinter

Der Additec uPrinter verfügt über drei Diodenlaser mit je 200 Watt Leistung, deren Strahlen gebündelt werden, um ein Schmelzbad erzeugen zu können. Ein Fünf-Laser und 1.000 Watt Upgrade ist ebenfalls erhältlich. Der Metalldraht wird durch eine zentrale Führung geleitet. Danach wird das Metallpulver durch eine Ringspaltdüse um die Drahtführung gedrückt.

3D-Druckobjekt aus Metall
3D-Drucker uPrinter im Einsatz

Zwischen den verschiedenen Rohstoffen kann gewechselt werden, ohne einen Wechsel der Düse vornehmen zu müssen. Das selbstentwickelte Steuerungssystem überwacht die Schichthöhe und passt die Parameter spontan an, um die Dimensionalität zu erreichen. Neben der Herstellung von metallischen Objekten kann der Additec uPrinter auch zur Reparatur und zum Plattieren von Teilen eingesetzt werden.

Baukammer und Preis

Komplettansicht uPrinter
Der uPrinter von Additec kann Metallpulver und Metalldraht verarbeiten (Bild © Additec).

Eine Kamera für die internetbasierte Überwachung, ein Wasserkühlungssystem, Drahtschneider und Baukammer sind integriert. Die Baukammer wird mit dem Argon gefüllt und kann sicher entlüftet werden. Gedruckt werden können Objekte von 120 x 160 x 450 Millimetern. Der Verkaufspreis für den Additec uPrinter 3D-Metalldrucker liegt bei 90.000 US-Dollar (rund 79.000 Euro brutto).

Von britischen Forschern wurde ein 3D-Metalldrucker für den Einsatz im Weltraum entwickelt. Ford investierte in das Desktop-Metalldrucker Start-up Desktop Metal im letzten Jahr über 50 Millionen Euro.

Die mobile Version verlassen