3D-Druck mit Metall:

InssTek stellt mit MX-Mini den ersten „DED“ Desktop-Metall-3D-Drucker vor

Das in Südkorea ansässige Unternehmen InssTek präsentierte auf der formnext 2016 diesmal nicht seine großen DMT-Metall-Drucker, sondern erstmals den 3D-Metalldrucker „MX-Mini“, der ebenfalls mit der Directed Energy Depositions-Technologie (DED) arbeitet aber in seiner Größe einem Desktop-3D-Drucker nahe kommt.

InssTek Logo.Gegründet wurde InssTek im Jahr 2001. Im Lauf der Jahre hat sich das Unternehmen in der additiven Fertigungsindustrie vor allem für seine DMT-Technologie (Direct Metal Tooling) einen guten Ruf erarbeitet. Mit den 3D-Druckern MX-250, MX-100 und MX-Grand werden unter anderem Metallteile für die Flugzeugindustrie hergestellt.

Technische Daten

MX-Mini auf der Formnext 2016.
Vorstellung des InssTek MX-Mini auf der Formnext 2016. (Bild: © 3dprintingindustry.com)

Der jetzt vorgestellte MX-Mini basiert – wie auch die anderen 3D-Drucker von InssTek – auf der DED-Technologie, welche auch die DMT-Methode umfasst. Hauptsächlich unterscheidet sich der Mini von den anderen Modellen durch seine geringe Größe und sein niederiges Gewicht. Deshalb ist es möglich, den 3D-Metalldrucker auch als Desktop-3D-Drucker einzusetzen.

Der MX-Mini bringt es gerade einmal auf eine Größe von 85 x 85 x 95 Zentimetern und ein Gewicht von 300 kg ist unter den Metalldruckern wohl eines der niedrigsten. Der vorhandene Bauraum liegt bei 20 x 20 x 20 Zentimetern. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen des Druckers gehören ein 3000 Watt Ytterbium Fiber Laser, ein PC-basiertes Steuerungsstystem mit 15 Zoll Touch-System, einer dreiachsigen Bewegung und zwei Pulverbehälter.

Hauptsächlich für Forschung und Entwicklung gedacht

Der MX-Mini ist nach Angaben des Herstellers vor allem für Forschungs- und Entwicklungszwecke angedacht. Aufgrund seiner geringen Größe passt er auch in kleinere Arbeitsbereiche, ohne dass dort auf Qualität verzichtet werden muss. Natürlich sind die einzelnen gedruckten Teile im Maßstab begrenzt, was aber in der Forschung und Entwicklung kein Problem darstellen sollte.

Zugleich geht InssTek davon aus, dass der kompakte Metall-3D-Drucker in der Luft- , Raumfahrt– und Elektroindustrie seine Zukunft haben wird, sofern es zu Weiterentwicklungen des Druckers kommt. Obwohl das Unternehmen bislang noch keinen Preis benannt hat, sollen Kunden schon vor Januar 2017 den MX-Mini vorbestellen können. In Deutschland wird der Drucker von der GLM-Service u. Vertrieb GmbH & Co. KG vertrieben. Mehr Informationen bietet auch die Website des südkoreanischen Herstellers.

InssTek-Messestand.
Mitarbeiter vor dem InssTek-Messestand auf der formnext 2016. (Bild: © glm-werkzeugmaschinen.com)

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