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Leistung des Rennwagens Dallara F399/01 mit Hilfe von 3D-Scanner verbessert

Artec 3D LogoIm Rahmen seines Master-Projekts arbeitete der postgraduierte Ingenieurstudent an der University of Wales Trinity Saint David (UWSD), John Hughes, daran, die Aerodynamik eines Dallara F399/01 zu optimieren, um so die Leistung des Rennwagens zu verbessern. 16 Kilometer pro Stunde könne ein Wagen auf der Geraden an Geschwindigkeit gewinnen, wenn die Aerodynamik verbessert werden würde, wie Artec 3D in einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin berichtet. Um die gewünschten Verbesserungen zu erreichen, bearbeiteten Hughes, ein Studienkollege und die Autobesitzer den Frontflügel des Dallara.

Professioneller 3D-Scan für genaue Messungen

Artec Leo Rendering Dallara F399/01
Dallara F399/01 Rennwagen

Mit manuellen Messwerkzeugen erhielten sie nur ungenaue Messergebnisse der Dimensionen des F3-Boliden. Ein 3D-Scanner sollte helfen. Mit einem 3D-Scanner schufen sie ein CAD-Modell des Wagens, das jedoch noch nicht präzise genug war. Mit dem professionellen 3D-Scanner Artec Leo gelangen ihnen äußerst detailgenaue Scans.

Mit dem Artec Leo war es möglich, mittlere bis große Objekte sehr schnell zu erfassen. Vorbereitungen waren dazu nicht nötig. Der autonome Scanner benötigte keine Kabel oder Computer. Der 3D-Scanning-Prozess verlief somit äußerst einfach.

Details zum professionellen 3D-Scanner Artec Leo

Artec Leo und Mitarbeiter des Teams
Der Artec Leo verfügt über eine Datenerfassungsrate von 3 Millionen Punkten pro Sekunde (Bild © Artec 3D).

Artec Leo ist mit einem eigenen Akku und einem Touchscreen ausgestattet. Der Scan wird in Echtzeit angezeigt. Die Daten werden auf einer Speicherkarte gespeichert und können so später auf einen Computer übertragen werden. Der 3D-Scan des Dallara dauerte weniger als 2 Stunden. Die Scans wurden mit dem Artec Studio bearbeitet und wenige Tage später erreichte Hughes das vollständige CAD-Modell. Im Mai hat Artec 3D die 15. Version seines Artec Studio vorgestellt.

Artec Leo verfügt über eine Datenerfassungsrate von 3 Millionen Punkten pro Sekunde und eine 3D-Rekonstruktionsrate von 80 FPS. Der exakte Scan des Wagens erlaubt es Hughes, eine bessere CFD-Simulation (Computational Fluid Dynamics) auf Ansys durchzuführen und die Feinabstimmung des aerodynamischen Profils des Autos anhand realistischer 3D-Modelle zu analysieren.

Die modifizierten Teile wurden an Fibre-Lyte, einem auf Hochleistungssport spezialisierten Hersteller von Kohlefasern, geschickt. Die fertigen Teile wurden anschließend in den Rennwagen eingebaut.

Artec Leo & Artec Ray 3D-Scanning

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