Website-Icon 3D-grenzenlos Magazin

Automobilhersteller Toyota setzt in polnischen Werken 3D-Drucker ein und amortisiert Kosten nach nur einem Jahr

Auftraghilfe

Ein Teil einer Vorrichtung zum Auftragen von Fett (im Bild) auf Autoteile, die von Toyota auf dem Zortrax M300 Plus 3D-Drucker hergestellt wurden (Bild © Toyota).

Der Automobilhersteller Toyota setzt seit einiger Zeit auf 3D-Druck und verwendet dafür Geräte vom 3D-Drucker-Hersteller Zortrax. In einem Blogartikel berichtet Zortrax nun, wie Toyota von seinen 3D-Druck-Maschinen profitiert und Kosten reduziert. Seit mehreren Jahren nutzt Toyota bereits Zortrax 3D-Drucker in seinen Fabriken in Polen. Das Unternehmen hat bis jetzt 100.000 PLN (rund 22.219,13 EUR) in seine additiven Fertigungsanlagen investiert. Für den Automobilhersteller ist der 3D-Drucker ein zuverlässiges Gerät, das geringe Wartungskosten verursacht. So ist es ideal für Fertigungswerkzeuge, um die Arbeitsabläufe am Fließband zu optimieren.

Kosten- und Zeitaufwand mit 3D-Druck reduziert

Zortrax 3D-Drucker M300 Plus
Mit dem Zortrax M300 Plus 3D-Drucker (im Bild) erstellt Toyota Fertigungsvorrichtungen nach Bedarf (Bild © Zortrax).

Toyota nutzt den 3D-Druck für Positioniervorrichtungen, Montagevorrichtungen, Montagewerkzeuge und Abdeckungen. Komponenten, die mit dem Zortrax M300 Plus entstanden sind, werden dabei häufig mit anderen Teilen kombiniert, die mit anderen Fertigungsmethoden hergestellt wurden. Eines der verwendeten Messgeräte besteht zum Beispiel aus einem 3D-gedruckten Körper und Stifte, die Metalloberflächen berühren. Diese wurden auf CNC-Werkzeugmaschinen aus Nylon gefertigt und sind haltbarer. Die Ingenieure von Toyota konnten dadurch die Lebensdauer der Instrumente erhöhen. Frühe Prototypen waren nach mehr als sechs Monate abgenutzt und konnten innerhalb weniger Stunden neu gedruckt werden.

Der 3D-Druck von Zortrax hat für Toyota nicht nur Designprobleme gelöst. Die Kosten wurden ebenso gesenkt wie die Vorlaufzeiten. Die gesamte Investition in 3D-Druckausrüstung hat sich in den Fabriken in Polen innerhalb eines Jahres amortisiert.

Ventilhebelabdeckung
Auftraghilfe

Stimmen der Verantwortlichen

Łukasz Kondek, 3D-Druckingenieur bei Toyota, sagte:

„Beim 3D-Druck geht es nicht so sehr um die Fertigungszeit, da es nicht die schnellste Technologie auf dem Markt ist, aber sicherlich die flexibelste. Wir müssen keine Ersatzteile lagern, da wir sie bei Bedarf in 3D drucken können. Wir können unsere Projekte frei optimieren, da 3D-Drucker nahezu alle erdenklichen Geometrien materialisieren. Wir können einen 3D-Druckprozess starten, wann immer ein solcher Bedarf besteht.“

Michał Siemasko, Leiter Forschung und Entwicklung bei Zortrax, sagte:

„Einer der Hauptvorteile der Implementierung von Zortrax 3D-Druckern in Fertigung und Industrie ist ihre bewährte, stabile Konstruktion und einfache Wartung. Das bedeutet, dass globale Hersteller wie Toyota sich auf sie verlassen können, wenn sie Geräte drucken, die für den Betrieb des Fließbands entscheidend sind. Zuverlässigkeit ist unerlässlich, da selbst kurze Verzögerungen zu Verlusten führen können, die den Wert der Drucker selbst bei Weitem übersteigen. Daher bieten wir großen Industriekunden die Gewissheit, dass unsere 3D-Drucker jedes Mal so funktionieren, wie sie sollten.“

Zortrax M300 Plus 3D-Drucker im Video

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Die mobile Version verlassen