Um den Lotus 62-2 Oldtimer wunschgerecht herstellen zu können, holte sich der britische Automobilhersteller Radford Unterstützung vom US-amerikanischen 3D-Drucker-Hersteller Stratasys. Radford selbst wurde vor Kurzem vom früheren F1-Weltmeister Jenson Button wiederbelebt und produzitert seitdem Fahrzeugunikate bei dem immer häufiger der 3D-Drucker zum Einsatz kommt.

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Der britische Automobilhersteller H. Radford (Coachbuilders) Ltd., der bis 1975 Sonderaufbauten für Rolls-Royce, Bentley und Aston Martin fertigte, wurde vor Kurzem vom früheren F1-Weltmeister Jenson Button und weiteren Mitstreitern wiederbelebt. Nun stellte das Unternehmen sein erstes Fahrzeug in limitierter Auflage vor: den Lotus Type 62-2 bzw. Radford Type 62-2. Hierbei handelt es sich um eine überarbeitete Version des im Jahr 1969 gebauten Lotus Type 62. Von dieser neuen Version sollen nur 62 Exemplare gefertigt werden, und dies nach den gewünschten anspruchsvollen Spezifikationen der einzelnen Käufer.

Da man bei der Herstellung einer solchen Kleinserie Unterstützung benötigte, wandte sich Radford an das Stratasys Direct Manufacturing, um dieses mit dem 3D-Druck von über 500 Teilen für jedes Fahrzeug zu beauftragen. Das berichtet das Online-Magazin „3D Printing Media Network“. Allerdings werden zum 3D-Druck und den gedruckten Teilen nur wenige Informationen genannt. Zum Fahrzeug selber wurden bereits viele Features und Eigenschaften veröffentlicht, die nachfolgend vorgestellt werden.

Lotus selbst liefert nicht nur die Inspirationen für das Design, sondern unterstützt Radford ebenfalls beim Bau des Type 62-2. Dabei wird jedes einzelne Fahrzeug nach dem individuellen Geschmack des späteren Besitzers gestaltet. Man geht davon aus, dass sich so viel Spielraum für eine Personalisierung bietet, das jedes Exemplar einzigartig ist.

Radford Lotus 62-2
Das Automobilmodell Lotus 62-2vom britischen Hersteller Radford verfügt über 500 Fahrzeugteilen aus einem 3D-Drucker und setzt damit neue Maßstäbe in der additiven Fertigung (Bild © Radford).

Großes Augenmerk wird beim Lotus Type 62-2 auf Gewichtseinsparung gelegt. Das wird vor allem durch ein Aluminiumchassis sowie eine Karosserie, die aus Kohlefaser besteht, erreicht. Diese Kombination wird dazu führen, dass der Wagen unter einem Zielgewicht von 2.204 Pound (knapp 1.000 Kilogramm) liegt.

Das Design weist alle Merkmale des originalen Type 62 auf, inklusive einiger Elemente eines Oldtimer-Rennwagens aus dieser Zeit. Sämtliche Lotus Type 62-2 werden mit einem 3,5-Liter-V6-Kompressormotor ausgestattet. Dessen Leistung wird jedoch von der Ausstattungsvariante abhängen. Die Classic-Variante hat 430 PS, die Gold Leaf-Ausstattung, von der aber nur 12 Exemplare angeboten werden, soll eine Leistung von 500 PS erreichen. Radford hat zudem eine JPS-Ausführung angekündigt, die mit einem aufgerüsteten Kompressor bis zu 600 PS erreicht.

Der frühere Formel-1-Weltmeister, Jenson Button, war direkt an der Entwicklung der Fahrdynamik beteiligt. Mark Stubbs hat das Fahrzeug entworfen. Gemeinsam mit dem Fernsehmoderator und Automechaniker Ant Anstead sowie dem Geschäftsmann Roger Behle sind sie Mitbegründer des wiederbelebten Autoherstellers. Mehr zur additiven Fertigung in der Automobilindustrie bietet unsere Themenseite. Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie stets informiert (hier abonnieren).

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