Das Liechtensteiner Unternehmen Coobx AG hat mit dem Exigo einen neuen 3D-Drucker vorgestellt, der mit der Eigenentwicklung und teilweise zum Patent eingereichten Light Initiated Fabrication Technology (LIFT) arbeitet. Nach Angaben des Herstellers sei mit der Technik der Druck UV-härtbarer Materialien mit sehr hoher Geschwindigkeit möglich. Hochviskose und gefüllte Materialien lassen sich mit der LIFT-Technik verarbeiten. Die XY-Druckauflösung kann vollständig verstellt und justiert werden, mit dem Ergebnis variabler bis sehr hoher Druckauflösungen in einer einzigen Maschine.

Als Standard seien die Druckmodi Continous und Semi-Continous integriert, bei denen die erforderliche Belichtungszeit, Schichthöhe und Intensität automatisch in Echtzeit ermittelt wird. In Zusammenarbeit mit Materialpartnern und Lieferanten erfolgte die Entwicklung verschiedener Funktionsmaterialien. Die Schritte vom Pre-Processing, Druck und Post-Processing sind in einem Arbeitsablauf zusammengefasst worden.
Der 3D-Drucker Exigo ist in den Versionen Medical und Industrial ab heute erhältlich, wobei die erste Version eine Druckhöhe von 110 mm und die Industrievariante Objekte mit bis zu 340 mm Höhe fertigen kann.
Technische Eigenschaften zusammengefasst:
- Druckgeschwindigkeit: > 300 mm/ h
- XY-Druckauflösung: +/- 10 Mikronen bis zu +/- 40 Mikronen
- Interner CPU-Prozessor
- Druckvolumen: 154 mm x 86 mm x 110 mm (Medical Version)
- Druckvolumen: 154 mm x 86 mm x 340 mm (Industrial Version)
- Industrie 4.0 / IoT ready
Einen neuen 3D-Drucker zur additiven Fertigung von Zahnersatz präsentierte der Hersteller DWS Systems im März diesen Jahres mit dem DFAB. Der 3D-Drucker „Hangprinter“ von Tobben kann Objekte jeder Größe herstellen und mit 99 Euro ist der STARTT von iMakr einer der günstigsten 3D-Drucker-Bausätze auf dem Markt.