Der britische Hersteller iMakr hat mit STARTT einen 3D-Drucker für unter 100 Euro vorgestellt. Der Bausatz kostet nur 99 Euro und bietet interessante Einsteiger in den 3D-Druck.

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Logo iMakrDer 3D-Drucker STARTT ist ab sofort für 99 Euro im britischen Onlineshop iMakr.com erhältlich. Bei STARTT handelt es sich um einen Bausatz und richtet sich, wie sein Name vermuten lässt, an Einsteiger. Nach circa fünf Stunden Bauzeit soll der 3D-Drucker einsatzbereit sein und 3D-Objekte mit Abmessungen von 120 x 140 x 130 mm drucken können. Auf ein beheiztes Druckbett müssen Käufer leider verzichten, weil der STARTT über so eine Komponente nicht verfügt. Der Druck mit ABS ist somit nicht möglich.

Als Druckmaterial wird PLA verwendet und die im Druckmodus befindlichen Elemente sind offen zugänglich, weshalb in Haushalten mit Kindern Vorsicht geboten ist um keine Verbrennungen zu erleiden. iMakr spricht trotz des nicht-geschlossenen Bauraums vor allem Familien und Kinder als Zielgruppe an. Aber auch interessierte Stunden und Schüler können mit dem Low-Cost-3D-Drucker einen Einstieg in den privaten 3D-Druck finden.

STARTT 3D-Drucker
STARTT: 3D-Drucker-Bausatz unter 100 Euro (Bild © iMakrs).

Der Lieferumfang besteht aus dem Drucker selbst, einer Bauanleitung und einem online verfügbaren Bau-Tutorial. Der Verkaufspreis von weniger als 100 Euro schlägt sich auf das verwendete Material nieder. Der Großteil der Bauteile des 3D-Druckers bestehen aus Kunststoff anstatt Metall. Wie gut die Druckergebnisse des STARTT sind, muss die Zukunft zeigen. Auch wir von 3D-grenzenlos werden das STARTT Kit einmal ausprobieren.Als Alternative zum STARTT kann der Low-Cost-3D-Drucker MK8 genannt werden, der ebenfalls mit knapp 200 Euro Kaufpreis zu den Einsteiger-Geräten zählt aber zusätzlich über ein LCD-Display verfügt und mit ABS-Filament drucken kann.

Günstige 3D-Drucker gibt es schon länger auf dem Markt, doch sie haben den Nachteil, dass sie in ihren Funktionen meist stark eingeschränkt sind und demnach zwar preislich zu den Einsteiger-Geräten zählen, für den Bau und Einsatz der 3D-Drucker aber Vorwissen oder aber viel Geduld notwendig sind. Auch wirken die Bauteile der 3D-Drucker oft billig, da Kunststoff anstatt Metall für die Rahmen verwendet wird.

Im Juni 2015 zeigte der deutsche Schüler Johannes Rostek mit dem Cherry Printer einen selbstgebauten 3D-Drucker für 60 Euro. Zwei Schüler aus Bayern entwickelten für „Jugend forscht“ einen Stereolithografie-3D-Drucker der in seiner Produktion ebenfalls nur 60 Euro kostet.

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