Jugend forscht:

Schüler stellen bei „Jugend forscht“ einen Stereolithografie-3D-Drucker für 65 Euro vor

Zwei Schüler aus Haar (Bayern) haben bei „Jugend forscht“ einen selbst gebauten Stereolithografie-3D-Drucker für Privathaushalte vorgestellt. Die Produktionskosten des 3D-Druckers soll bei nur 60 Euro liegen.

Die Schüler Sebastian Loy und Philipp Jurasic vom Ernst-Mach-Gymnasium in Haar (Gemeinde in Bayern) haben einen Stereolithografie-3D-Drucker für Privathaushalte entwickelt. Ihre Entwicklung war beim Regionalentscheid von „Jugend forscht“ beim Flugzeughersteller Airbus in Ottobrunn zu sehen. Hier zeigten 90 Jungforscher in Experimentierkabinen ihre Errungenschaften.

Die beiden jungen Techniker verwendeten für ihren 3D-Drucker das Verfahren der Stereolithografie, die für ihre hohe Genauigkeit bekannt ist. Zur Zeit kosten derartige 3D-Drucker im Handel durchschnittlich 4000 Euro, doch der 3D-Drucker der Schüler weist ihren Angaben zufolge nur einen Materialwert von 65,00 Euro * auf, berichtet „Merkur“.  Der Prototyp wurde aus Lego gebaut und bis zur Marktreife werde das Gerüst des Geräts selbst ausgedruckt. Der Wert würde sich dann auf 80,00 Euro belaufen. Sebastian Loy und Philipp Jurasic erhielten den ersten Preis und können sich nun auf eine Teilnahme beim Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ freuen.

Sollten sie es in den Bundeswettbewerb schaffen, treffen sie vielleicht auf das Schülerteam aus Ulm, die mit ihrem selbst gebauten Mörtel-3D-Drucker – für die additivie Fertigung von Gebäuden – beim Landeswettbewerb in Baden-Württemberg antreten und ebenfalls das Bundesfinale anstreben.

* In dem Artikel selbst ist von 60 Euro die Rede. In den Kommentaren unter dem verlinkten Artikel aber korrigiert einer der Protagonisten den Wert auf 65 Euro.

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