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MakeX stellt mit Migo ein 3D-Drucker für den Rucksack vor

Der Migo, vom Hersteller MakeX, ist ein 3D-Drucker, der mit einem speziellen Rucksack auf den Rücken getragen wird und daher immer mit dabei ist. Das Start-up MakeX sammelt derzeit auf Kickstarter Geld für den innovativen 3D-Drucker Geld ein. Kommt genug Kapital zusammen, wird derMakeX Migo vom Konzept zum fertigen Produkt weiterentwickelt und zunächst an seine „Baker“ verkauft. Interessierte Anwender können zwischen zwei Modellvarianten wählen.

Das Standardmodell kostet umgerechnet rund 185 Euro, ist 2,5 Kilogramm leicht und kann Objekte mit Abmessungen von 100 x 120 x 100 mm drucken. Das zweite Modell L schlägt mit rund 270 Euro zu Buche, bringt 4,5 Kilogramm auf die Waage und fertigt Objekte mit einer maximalen Größe von 150 x 150 x 150 mm. Als Druckmaterialien lassen sich die Kunststoffe ABS und PLA verwenden.

Migo 3D-Dreucker von MakeX
Der Migo 3D-Drucker von MakeX (Bild © MakeX).

Der kompakte Migo 3D-Drucker arbeitet mit den Betriebssystemen Linux, Microsoft Windows und Apple MacOS X zusammen. Verbindung zum Computer wird per USB-C-Port oder WLAN aufgenommen. Das verbaute OLED-Display informiert über den Druckauftrag. Ein Extra ist der integrierte Laser mit dem Gravuren in zahlreiche Materialien realisierbar sind. Die Komponenten des Migo wurden modular aufgebaut, weshalb sie auf Wunsch austauschbar sind. Eine vergünstigste Basisversion wird für rund 125 Euro angeboten und ist einfach erweiterbar.

Als Zubehör ist ein Spezialrucksack für den mobilen Transport des Migo 3D-Druckers verfügbar und kostet etwa 60 Euro. Der Akku ermöglicht es, dass der Drucker auch unterwegs arbeiten kann (worauf wir ja sehr gespannt sind). Die Kickstarter-Kampagne steht aktuell bei $123.740 und hat ihr Finanzierungsziel von $85.000 bereits erreicht. Die Auslieferung an die Unterstützer soll im Juli 2018 beginnen. Man darf sehr gespannt sein. Auf seiner Website bietet der Hersteller weitere Informationen zum Migo 3D-Drucker.

Gerade der mobile Transport dürfte so einige Fragen aufwerfen. Immer entwickeln bei der NASA hochkarätige Experten an der 3D-Drucktechnologie in der Schwerelosigkeit, als wenn der 3D-Drucker eben keinen festen Stand hat. Auch ist die Frage, welche Zielgruppe MakeX mit dem Migo anzusprechen versucht? Schüler, die zukünftig einen 3D-Drucker mit dem Rucksack in die Schule bringen, anstatt Schulheft und Federmappe, dürfte doch wenigstens hierzulande nur sehr schwer vorzustellen sein. An einem 3D-Drucker-Rucksack versuchte sich übrigens auch schon einmal die bekannte Naomio „SexyCyborg“ Wu, wie wir im Oktober berichteten. Wir behalten das Projekt auf jeden Fall im Auge und werden bei allen Neuheiten über den 3D-Drucker berichten (kostenlosen Newsletter abonnieren).

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