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ETH Zürich stellt mit 3D-Druck aufwendige Betonsäulen für Origen Fest in Riom her

Forscher der ETH Zürich haben ein 3D-Druckverfahren entwickelt, das bei der Herstellung von Betonelementen keine Schalung benötigt. Laut einem Artikel von „designboom“ seien einzigartige Designs mit komplexen Geometrien möglich. Hohlbetonstrukturen entstehen so, dass das Material dort eingesetzt wird, wo der Bedarf besteht. So entwickelt sich ein nachhaltigerer Ansatz für Betonarchitektur.

Betonsäulen aus dem 3D-Drucker
Ansprechendes, aufwendiges Design: Die Betonsäulen wurden von Forschern der ETH Zürich mit dem 3D-Druckverfahren hergestellt (Bild © Benjamin Hofer).

Highlight auf dem Origen Festival in Riom

Bei der „Concrete Choreography“ handelt es sich um eine Installation, die mit dem Origen Festival in Riom hergestellt wurde. 2,7 Meter hohe Säulen werden mit auch schon beim DFAB House eingesetzten Verfahren in 2,5 Stunden komplett aus Beton gedruckt. Studenten des Master of Advanced Studies in digitaler Fertigung und Architektur konnten so herausfinden, was es für Möglichkeiten gibt, mit dem Schichtextrusionsdruck zu arbeiten. Ein gelungenes Beispiel für rechnergestütztes Design und digitalen Bau.

Das ästhetische Potenzial des 3D-Betondrucks wird hier bei den großflächigen Strukturen gut veranschaulicht. Gleiches gilt für das rechnerisch entworfene Materialornament und die Oberflächenstruktur. Das Projekt wird im Sommer 2019 in Riom den Tanzperformances den passenden Rahmen bieten.

3D-Software Ansicht
Herstellung Betonsäulen
Betonsäule Anfang
Origen Festival Rom Betonsäulen

Video: Concrete Choreography

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