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Junger Cellist erhält vom HCII passgenaue Prothese aus dem 3D-Drucker

In der Welt des 3D-Drucks gibt es noch viele Hürden zu überwinden. Im Bereich der Prothetik ist allerdings schon sehr viel möglich, wie die knapp 50 Beispiele auf 3d-grenzenlos zeigen. Diesmal bekommt ein Human-Computer-Interaction-Institut (HCII) die Lorbeeren für seine hilfreiche Entwicklung einer Prothese aus dem 3D-Drucker, angefertigt für einen 11-jährigen Cellisten und die weitreichende, großzügige Forschung.

Das HCI-Institut ist in Pittsburgh (USA) zu Hause und arbeitet mit der Carnegie Mellon University zusammen. Erforscht wird, wie man Prothesen schnell und kostengünstig herstellen und weltweit effizient verteilen kann. Dafür gibt es seit vielen Jahren ein freiwilligen Netzwerk namens E-NABLE, in dem Unternehmen mit3D-Druckern Prothesen herstellen. Dieses Angebot ist kostenlos, deckt jedoch nicht die Nachfrage ab.

In dem Zusammenschluss der Universität, des HCII und E-NABLE  sollen Vertrieb, Produktion und Anpassung optimiert werden. Diese do-it-yourself assistive Technologie (DIY-AT) soll für so viele Menschen wie möglich erreichbar und anwendbar sein. Die Schritte vor dem 3D-Druck, zum dem auf die Modellierung mit CAD-3D-Software zählt, soll so vereinfacht werden, dass man es auch ohne große Erfahrung und Fertigkeiten in dem Bereich sich diesem Thema bedienen kann.

3D-gedruckte Prothese
Die Prothese aus dem 3D_Drucker (Bild © HCII).

In Pittsburgh wurde mit diesem Prinzip jetzt dem 11-jährigen Jungen Kharan Wilbur mit einer Unterarmprothese geholfen, um sein Cello spielen zu können, berichtet das HCII. 6.000 – 10.000 € kann eine Prothese von diesem Format normalerweise kosten. Mit Hilfe des 3D-Drucks kann die Prothese leichter angepasst werden und die Kosten sind deutlich geringer.

Junge am Cel mit Prothese
Kharan Wilbur an seinem Cello (Bild © Forbes).

Wir von 3d-grenzenlos hoffen, dass dieses Projekt weiterhin Erfolg haben wird. Lesen Sie in unserer Themenwelt noch mehr über herzvolle 3D-Druckprojekte.

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