Die Incus GmbH ist ein additives Fertigungsunternehmen, das mit metallischen Materialien arbeitet. Das Unternehmen, das sich im November 2019 erstmals auf der formnext 2019 präsentieren wird, hat sich aus dem AM-Spezialisten für Keramik, der österreichischen Lithoz GmbH, heraus gegründet.
3D-Drucker-Serie Hammer

Incus bringt eine 3D-Druckerserie mit dem Namen „Hammer“ heraus, die die Incus GmbH für den Metall-3D-Druck nutzt. Dabei wird die exzellente Oberflächenqualität für feine Strukturen mit Kosteneffizienz, Reproduzierbarkeit und einer erhöhten Fertigungsgeschwindigkeit ergänzt, heißt es in einer Mitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin. Das Ausgangsmaterial verbessert die Arbeitssicherheit, reproduziert ohne aufwendige Prozessparameter und macht Investitionen in Schutzgasatmosphärenlösungen überflüssig.
Der CEO von INCUS, Gerald Mitteramskogler, gibt an, dass mit der 3D-Druckerserie nicht nur kleine komplexe Bauteile mit feinster Oberflächenstruktur möglich sind, sondern auch der Einsatz neuer Metallpulvermischungen, wie nicht schweißbare Pulver oder Ähnliches. In bisherigen Werkstoffentwicklungsprojekten mit den Kunden zeigte sich, dass ähnliche Materialeigenschaften wie beim Metallspritzguss erreicht werden können.
Beta-Maschinen seit über einem Jahr im Einsatz
Laut Mitteramskogler sei das Unternehmen stets bestrebt, sich den Herausforderungen im Zusammenhang mit neuen Materialien oder Geometrien zu stellen, um den Prozess zu bewerten. Machbarkeitsstudien zweier Beta-Maschinen, die seit über einem Jahr für die Entwicklung im Einsatz sind, haben gezeigt, dass die Technologie ihre Erwartungen erfüllt.
Dr. Johannes Homa, CEO von Lithoz, erklärte in der Pressemitteilung, dass er die Arbeit von Dr. Mitteramskogler von Beginn an fasziniert verfolgte. Er ist erfreut über die erfolgreiche Entwicklung dieser neuen Technologie und wünscht Mitteramskogler und seinem Team viel Erfolg.
Incus ist gemeinsam mit Lithoz vom 19. bis 22. November auf der formnext 2019 in Halle 11.1, Stand D32 zu sehen. Auch Lithoz wird dort einige Geräte präsentieren, wie zum Beispiel das CeraFab System S65, das wir im Juli 2019 vorgestellt haben. Eine Übersicht aller Neuheiten zur additiven Fertigung auf der formnext 2019 bietet unsere Themenseite und regelmäßig neu unser kostenloser Newsletter.