Das 3D-Druck-Unternehmen Rapidia präsentierte erstmals auf der Formnext 2022 seine zweistufige Metall-3D-Druck-Technologie. Zu sehen waren unter anderem auch 3D-Drucker-Materialien des kanadischen Unternehmens. Außerdem hat Rapidia seinen Partialdruck-Sinterofen vorgestellt.

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Das kanadische Metall-3D-Druck-Unternehmen Rapidia präsentierte auf der Formnext 2022 seine zweistufige Metall-Extrusions-3D-Druck-Technologie. Rapidia hatte außerdem seinen Advanced Vacuum Sintering Furnace, einen Partialdruck-Sinterofen dabei, der auf dem europäischen Markt erscheinen soll.

Zweistufiger Metall-3D-Druck

Das im Jahr 2016 gegründete Unternehmen entwickelte eigenen Angaben zufolge eine einfache, schnelle und zugängliche Metall-3D-Druck-Methode, die sich auf ein wasserbasiertes Ausgangsmaterial konzentriert. Durch eine im Jahr 2020 geschlossene Partnerschaft mit dem 3D-Druck-Unternehmen ExOne konnten die Unternehmen zu Beginn des Jahres 2021 das ExOne Metal Designlab und den X1F Ofen Metall-3D-Drucker für das Büro vorstellen. Die Partnerschaft dauerte bis zur Übernahme von ExOne durch Desktop Metal Ende 2021. Anschließend kehrte Rapidia wieder zum unabhängigen Vertrieb seiner Rohstoffe und Hardware zurück.

Die Metall-3D-Druck-Technologie von Rapidia wurde 2019 vorgestellt und seitdem verbessert. Wassergebundene Metall- und Keramikteile können direkt von der Bauphase in einen Ofen gelangen, ohne dass eine Entbinderungsphase erforderlich ist. Das ermöglicht eine Paste auf Wasserbasis namens HydroFuse mit Metall- oder Keramikpulvern, die vor dem endgültigen Sintern nicht entbindert werden muss.

Metall-3D-Druck-Systeme von Rapidia
Das 3D-Druck-Unternehmen Rapidia präsentierte auf der Formnext 2022 seinen Sinterofen und die Metall-3D-Druck-Technologie vor (Bild © Rapidia).

Vom 3D-Drucker in den Sinterofen

Der Advanced Vacuum Sintering Furnace wird neben der 3D-Druck-Maschine ebenfalls auf dem europäischen Markt erscheinen. Mit dem Ofen ist Partialdrucksintern in Argon möglich. Er ist außerdem in der Lage, nicht brennbare Formiergasgemische zu nutzen. Teile können in zwölf Stunden direkt von der AM-Maschine gesintert werden. Innerhalb von 16 bis 24 Stunden vom Beginn des 3D-Drucks weg ist das fertige Objekt verfügbar.

Forschungspartner haben spezielle Pasten mit Rapidia-Materialien formuliert und ihre eigenen Sinterzyklen für den Ofen entwickelt. Die Forscher erklärten laut Rapidia, dass diese sich mit dem unkomplizierten System auf die neuen Materialien und Techniken konzentrieren können. Standardmaterialien bei Rapidia sind die Edelstähle 316L und 17-4 PH, die Korrosionsbeständigkeit und Festigkeit bieten. Das Material Inconel 625 bietet Hochtemperaturleistung und verbesserte Korrosionsbeständigkeit.

Das erste System von Rapidia soll im ersten Quartal 2023 auf dem europäischen Markt erscheinen. Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie auf dem Laufenden.

Metall-3D-Druck-Prozess von Rapidia (Video)

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