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GE Additive gründet Manufacturing Partner Network und kooperiert mit Honda und der Triumph Group

Logo GE AdditiveGE Additive gab kürzlich die Gründung des Manufacturing Partner Network (MPN) bekannt. Hierbei handelt es sich um ein globales Netzwerk, mit dem sowohl das Angebot als auch die Nachfrage an additiven Herstellungsverfahren (3D-Druck) beschleunigt werden soll. Die ersten beigetretenen Partner sind gemäß der Pressemeldung von GE Additive Proto Labs Inc., Carpenter Technology Corporation und Burloak Technologies. Diese Unternehmen werden gemeinsam Kunden bei der Produktion zusätzlicher Teile unterstützen.

Kosteneffiziente Wege für Serienproduktion nötig

Geht es nach GE Additive, benötigen Unternehmen, die in die Serienfertigung von additiven Komponenten wechseln wollen, möglichst skalierbare und kosteneffiziente Wege zur Serienproduktion. Oftmals hindern begrenzte Finanzierungsmöglichkeiten, mangelndes Know-how und ein eingeschränkter Zugang zur Ausrüstung Unternehmen daran, den nächsten Schritt zu tun.

Je eine Person steht vor einem großen 3D-Drucker
Mit einem globalen Netzwerk wie dem Manufacturing Partner Network will GE Additive die additive Revolution voranbringen (Bild © GE Additive).

Das MPN hat sich zum Ziel gesetzt, zusätzliche Partner in allen Regionen zu finden, aber auch eine ausgewählte Gruppe von Spezialisten im Bereich der additiven Fertigung zusammenzubringen. Dabei können die Produktionspartner kommerziell in drei Bereichen profitieren:

Kooperation in Japan mit Honda

GE Additive hat darüber hinaus auch in Japan seine erste AddWorks additive Beratungsdienstleistung in Kooperation mit Honda angekündigt. General Electric und Honda arbeiten in der Luftfahrtindustrie bereits seit über zehn Jahren zusammen. So gründeten GE Aviation und Honda Aero das Joint Venture GE Honda Aero Engines LLC im Jahr 2014 zur Entwicklung des Strahltriebwerks GE Honda HF120, das sich für leichte Business-Jet-Flugzeuge eignet. GE Additive soll zur Beschleunigung des 3D-Drucks weiterhin Materialien, AddWorks Engineering-Beratungsdienste und 3D-Drucker zur Verfügung stellen. Dabei hofft GE Additive, dass diese Dienstleistungen die bestehende Partnerschaft verbessern und den 3D-Druck in der Luft- und Raumfahrt vorantreiben werden.

Drei Mitarbeiter arbeiten mit handlichem Werkzeug an kleinen Objekten
GE Additive hofft, mit AddWorks die die Übernahme der additiven Fertigung in der Luft- und Raumfahrtindustrie vorantreiben zu können (Bild © GE Additive).

Der führende Raumfahrtkonzern Triumph Group hat gemäß Pressemitteilung von GE Additive eine Reihe von AddWorks-Beratungsservicepaketen sowie zwei seiner Systeme ausgewählt. Die Triumph Group ist auf allen Ebenen der Luft- und Raumfahrt vertreten – von komplexen Systemen über Einzelkomponenten bis hin zu Inhalten und Strukturen der Luft- und Raumfahrt – und bietet für den gesamten Produktlebenszyklus eines Flugzeugs ideale Lösungen an. Im Bereich der additiven Fertigung können Kooperationen zwischen führenden Anbietern eine Menge bewirken, insbesondere was die Kostensenkung und Reduzierung der Produktionszeiten angeht. Unser Newsletter hält Sie auch weiterhin über Nachrichten aus der Welt der additiven Fertigung auf dem Laufenden. Abonnieren Sie ihn hier.

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