Im niederländischen Eindhoven hat jetzt die erste europäische Fabrikationsanlage für 3D-Betondruck der zwei Unternehmen Weber Beamix und BAM Infra die Arbeit aufgenommen. Das Ziel der Fabrik besteht in einer Steigerung der Druckeffizienz. Es wurden bereits Aufträge in Aussicht gestellt, wie zum Beispiel die Milestone Project Wohnhäuser. Im Eindhovener Stadtteil Meerhoven entstehen mit dem Projekt Milestone fünf Wohnhäuser die mit einem 3D-Betondrucker gebaut werden.

Der Hauskauf könnte damit auch endlich für Menschen der „Generation Y“ erschwinglich werden, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden und laut vieler Statistiken wegen hohen Grundstückspreise . Weber Beamix und BAM Infra haben dafür nun eine Zusammenarbeit beschlossen, um eine 3D-Betondruckerei zu errichten. Der Metalldraht-Hersteller Bekaert, die Technische Universität Eindhoven sind bei dem Projekt ebenfalls mit den Bord.
Wie die Partner auf ihrer Website berichten, eröffne man „Europas erste kommerzielle industrielle Produktionsstätte für den 3D-Druck von Betonelementen für den Bau“ in der Häuser und Brücken gedruckt werden sollen. In der Fabrik sollen schnell und effizient Betonteile mit einem Beton-3D-Drucker entwickelt werden.
In Vorbereitung ist eine Zusammenarbeit mit der Provinz Noord-Holland, in der vier Brücken aus dem 3D-Drucker entstehen sollen. Für fünf Wohnhäuser in Eindhoven werden ebenfalls Betonteile gedruckt.
Die Vorteile der 3D-Betonfabrik besteht in einer Zeitersparnis, höheren Designfreiheit und einem geringeren CO2-Ausstoß. Beim 3D-Betondruck kommt weniger Beton zum Einsatz, weil keine Schalung benötigt wird. Die Fehlerquote wird auch reduziert, da alle Partner das gleiche Design verwenden. Seit dem Jahr 2018 arbeitet die TU Eindhoven an einem mathematischen Modell zur Optimierung des 3D-Drucks von Bauwerken aus Beton.
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