Das französische Chemieunternehmen COP stellt unter anderem Materialien her, wie das „COPSIL 3D 4025“ für den Silikon-3D-Druck, das für den direkten Hautkontakt geeignet ist. In einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin berichtet das Unternehmen, dass es ein Gel, das als Trägermaterial für den Zweikomponenten-RTV-Silikon-3D-Druck verwendet werden kann, entwickelt hat.
COPSIL 3D ADD-GEL

Das „COPSIL 3D ADD-GEL“ ist eine neue Art von Substrat. Das Stützgel soll die Auswirkungen von Kollapseffekten reduzieren, die beim Drucken komplexer Silikon-3D-Teile entstehen. Zu komplexen Teilen zählt das Unternehmen Wabenteile oder Teile mit einem Überhang von mehr als 45°, die mit einer Brücke von mehr als 5 mm gebaut sind. Das Stützgel verbessert durch Glätten das endgültige Teileaussehen. Das chemisch inerte Material ist ungefährlich und lässt sich leicht mit Wasser reinigen.
COP Chimie plant weiterhin, neue Materialien zu entwickeln, die weniger toxisch und nachhaltig für die Menschheit sind. Das Unternehmen arbeitet an der Beschaffung von Rohstoffen. Es sieht im 3D-Druck eine Welt, die es zu entdecken gilt. Bisher hat COP Chimie vier Silikone speziell für den 3D-Druck entwickelt. Die COPSIL 3D-Silikone sind in 05, 10, 25 und 40 ShA erhältlich.
Entwicklungen beim Silikon-3D-Druck
Auch andere Unternehmen setzen auf die Entwicklung von Produkten für den Silikon-3D-Druck. Vor einem Jahr kündigte das 3D-Druck-Unternehmen InnovatiQ mit „LIQ 7“ einen Vollfarb-Silikon-3D-Drucker an. Ebenfalls vor einem Jahr präsentierte Elkem Silicones mit „AMSil“ und „AMSil SILBIONE“ zwei neue Silikonlösungen für den 3D-Druck vor. Für Wacker Chemie endete mit dem Jahresende 2021 seine Arbeit an dem Silikon-3D-Druck. Eine neue Lösung für den 3D_Druck mit Silikon für die Medizin gab es von Spectroplast im Frühjahr 2022.
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