Website-Icon 3D-grenzenlos Magazin

Nano Dimension verkauft Keramik-und Metall-3D-Drucker Admaflex130 Evolution an das KIT Karlsruhe

Das 3D-Druck-Unternehmen Nano Dimension hat laut einer Pressemitteilung sein neuestes Fertigungssystem für Keramik und Metall, den Admaflex130 Evolution, an das Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) geliefert. Nano Dimension hat im vergangenen Juli 2022 Admatec und Formatec übernommen und damit sein Portfolio mit Keramik- und Metall-3D-Druck erweitert.

Technische Details

Hersteller Admatec
Modell Admaflex 130
Bauvolumen 64 x 40 x 400 mm | 2,51 x 1,57 x 15,7 Zoll (25 μm)
90 x 56 x 400 mm | 3,54 x 2,20 x 15,7 Zoll (35 μm)
102 x 64 x 400 mm | 4,01 x 2,51 x 15,7 Zoll (40 μm)
128 x 80 x 400 mm | 5,03 x 3,14 x 15,7 Zoll (50 μm)
160 x 100 x 400 mm | 6,30 x 3,94 x 15,7 Zoll (62,5 μm)
Kundenspezifische Bauvolumen und Auflösungen möglich
3D-Druckverfahren Digital Light Processing (DLP)
Erforderliche Arbeitstemperatur 22 +/- 2°C
Druckgeschwindigkeit Je nach Materialart bis zu 60 mm/h
Light-Engine-Typ Leistungsstarke WQXGA-Light-Engine mit 2560 x 1600 Pixeln
Schichtdicke 10 – 200 µm, je nach Materialart
Volumen des Materialbehälters 1.200 ml
Konnektivität Ethernet, USB
Endproduktdichte Technische Keramik > 98,5 % – 99,8 %*
Metalle > 96 – 99 %*
*je nach Sinterkurve
Größe und Gewicht 980 x 670 x 1.880 mm, 300 Kilogramm

Forschung und Entwicklung am KIT

3D-Druck-System Admaflex 130
Das Karlsruhe Institut für Technologie hat das Fertigungssystem Admaflex 130 (im Bild) erworben (Bild © Admatec).

Das Karlsruher Institut für Technologie ist eine der größten deutschen Technischen Hochschulen und deckt mit seiner Forschung zahlreiche Bereiche der Ingenieur- und Naturwissenschaften ab. Am Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) kommt das 3D-Druck-System Admaflex130 Evolution zum Einsatz. Die Einrichtung hat das Ziel, umfangreiche Forschungsarbeit in Bereichen wie hybrider photonischer integrierter Schaltungen, additiver 3D-Nanofabrikation, optischer Messtechnik und Sensorik, der optischen Kommunikation, der Signalverarbeitung und anderen zu leisten.

Das Fertigungssystem Admaflex130 Evolution von Nano Dimension ermöglicht den 3D-Druck hochpräziser Metall- und Keramikanwendungen. Die Technologie basiert auf Digital Light Processing und eignet sich für Forschung und Entwicklung sowie die digitale Serienproduktion von Funktionsteilen, die feine Details, hohe Auflösung, komplexe Geometrien und glatte Oberflächen durch hervorragende Materialeigenschaften erfordern.

Stimmen der Verantwortlichen

Pascal Maier, Forscher am KIT, sagte:

„Wir freuen uns, die Admaflex130 Evolution in unseren Laboren zu haben. Für das Packaging von integrierten photonischen Schaltkreisen benötigen wir Submounts für unsere Baugruppen, die höchste Formtreue bei gleichzeitig geringer thermischer Ausdehnung und guter Langzeitstabilität bieten. Um dies zu erreichen, brauchen wir führende Technologien, um unsere Arbeit voranzutreiben, und genau das kann das Nano Dimension System leisten. Wir freuen uns darauf, es in unserer täglichen Arbeit einzusetzen.“

Ziki Peled, Präsident von Nano Dimension EMEA, fügte hinzu:

„Wir schätzen die Gelegenheit, die fortschrittliche Arbeit des Karlsruher Instituts für Technologie und insbesondere des Instituts für Photonik und Quantenelektronik zu ermöglichen. Angesichts des Fokus von Nano Dimension auf die hochpräzise additive Fertigung mit mehreren Materialien sind wir zuversichtlich, dass unsere Lösung in der Admaflex130 Evolution Fortschritte in ihrer Forschung ermöglichen wird, die eindeutig darauf abzielt, den Fortschritt in der Gesellschaft voranzutreiben.“

Videovorstellung Admaflex 130 von Nano Dimension

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Die mobile Version verlassen