Schüler und Schülerinnen der Landesberufsschule Neunkirchen erhielten einen neuen Metall-3D-Drucker. Der 3D-Drucker soll im Unterricht für Lehrberufe wie Werkzeugbau-, Wärmebehandlungs- oder Gießereitechnik eingesetzt werden. Bei dem 3D-Drucker soll es sich laut einem Artikel in der Onlineausgabe der „NÖN“ um den SLM 125 zu handeln. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Direktor Franz Mayer probierten den 3D-Metalldrucker gemeinsam mit den Schülern aus.
Neuester Stand der Technik wichtig für Bildungseinrichtungen
Die Landes- und Bildungsrätin Teschl-Hofmeister findet es wichtig, dass Berufsschulen auf dem neuesten Stand der Technik sind. Für einen praxisorientierten Unterricht braucht man neben gut ausgebildeten Lehrkörpern auch die passende technische Ausstattung.

Laut Teschl-Hofmeister gibt es in handwerklichen Berufen derzeit einen stetigen Wandel, vor allem die Automatisierung betreffend. Das sei auch für die Landesberufsschulen eine Herausforderung, weshalb das Land Niederösterreich den Schulen auch als starker Partner zur Seite steht. Im Herbst 2017 begann eine Neuordnung des berufsbildenden Landesschulwesens Niederösterreich. Es gab technische Qualifikationsmaßnahmen für gewerbliche Berufsschulen und landwirtschaftliche Fach- und Berufsschulen und mehr. Die Neuordnung ist ein 100 Millionen schweren Projekts.
Dass der Umgang mit dem 3D-Drucker in Österreich wichtig ist, zeigt auch eine Analyse der Statistik Austria aus dem Jahr 2018. Bereits 17% der großen Unternehmen in Österreich setzen auf den 3D-Druck. Um Kinder und Jugendliche so früh wie möglich mit dem 3D-Druck vertraut zu machen, gibt es auch schon vor der Berufsschule Schulen, die auf 3D-Druck setzen. Die Neue Mittelschule Egger-Lienz erhielt im Juni einen 3D-Drucker. Und im Dezember durften sich Schüler der Neuen Mittelschule Ulrichsberg über ein Gerät der Marke Zortrax freuen. Eine australische Studie zeigte im vergangenen Jahr, dass es sich lohnt, Kinder in der Grundschule mit der Technik vertraut zu machen.