Nach einer aktuellen Studie der Marktforschungsfirma IDC („International Data Corporation“) wird der Umsatz der weltweiten 3D-Druck-Industrie in kommenden drei Jahren von 11 auf 26,7 Milliarden US-Dollar steigen. Die jährliche Wachstumsrate beläuft sich auf 27 Prozent und sei einer der schnellsten Wachstumsraten für den 3D-Druck. Die Marktforscher erwarten vor allem in Westeuropa, Asien und den USA ein Wachstum.
In seinem „Worldwide Semiannual 3D Printing Spending Guide“ erweiterte IDC seinen Fokus auf eine genauere Analyse der Kauftrends im Marktumfeld der 3D-Drucker. Wie Vizepräsident der IDC-Consumer Insights und Analysis Group Christopher Chute erklärt, sei der 3D-Druck mittlerweile ein fester Bestandteil in der Fertigung spezialisierter Märkte wie der Automobil– und Luftfahrtbranche. Die Preise für 3D-Drucker und Materialien seien Chute zufolge in den letzten drei Jahren stark gesunken und hätten den Markt auf Verbraucher, Bildung und Gesundheitswesen verbreitert.

Der Gesamtanteil der USA, Asien und Westeuropa an den 3D-Druckausgaben wird den Daten zufolge von 59,2 Prozent (2014) auf 70 Prozent im Jahr 2019 steigen. Nach Einschätzung der Marktforscher wird sich China zu einem führenden Markt für 3D-Druck-Hardware, Produkte und Dienstleistungen entwickeln.
Die IDC-Marktstudie umfasst die Ausgabendaten für über 20 Additive Fertigungs-Anwendungen in mehr als 20 Branchen wie der Bildung, Fertigung und der Gesundheitsversorgung bezogen auf acht Regionen der Welt. Die Punkte 3D-Hardware (3D-Drucker und Zusatzgeräte), Materialien (Filamente), Software und Dienstleistungen werden in der Studie ebenfalls abgedeckt.