Website-Icon 3D-grenzenlos Magazin

Mit „Missing Link x Nike Air Max Susan“ stellt LAIKA in Kooperation mit 3D-Druck-Hersteller Stratasys und NIKE einen neuen Schuh vor

Seitenansicht des Schuhs

Der Missing Link NIKE Air Max Susan hat eine mit Leder umwickelte Zwischensohle und ein schrulliges, kariertes Design (Bild © NIKE).

Logo Stratasys, Nike, LaikaDie exklusive Edition des Schuhs „Missing Link x Nike Air Max Susan“, die mit dem neuen LAIKA Film „Missing Link“ erscheint, ist in einer Zusammenarbeit mit dem 3D-Druckerhersteller Stratasys, dem amerikanischen Stop-Motion-Animationsstudio LAIKA und dem internationalen Schuhhersteller Nike entstanden. Der fertige Schuh wurde von Tinker Hatfield, dem Nike VP von Advanced Concepts und dem ehemaligen Animator Michael Berger, entworfen.

Hauptfigur aus dem Film "Missing Link"
Mr. Links Anzug wurde von LAIKA-Kostümdesignerin Deborah Cook entworfen (Bild © Nike).

Ein Schuh hat Charakter

Der 3D-gedruckte Sportschuh, der von Nike und LAIKA mit der PolyJet-3D-Drucktechnologie von Stratasys entwickelt wurde, entstand speziell für den Charakter Mr. Link. Es ist nicht der erste NIKE-Schuh, der als Werbematerial für einen Film verwendet wurde. Schon im Jahr 2017 gab es ein vergleichbares Projekt, nur ohne die Verwendung der 3D-Drucker. Mit dem Design des heutigen „Missing Link x Nike Air Max Susan“ wollten Hatfield und Berger die Materialien und Texturen von Mr. Links Anzug in die Silhouette eines Nike Air Max 1 übersetzen.

Mr. Links Anzug wurde von LAIKA-Kostümdesignerin Deborah Cook entworfen. Diese erklärte, dass die Ästhetik von Mr. Link eine spielerische Hommage an den pazifischen Nordwesten der Figur ist. Der Schuh hat eine mit Leder umwickelten Zwischensohle und ein schrulliges kariertes Design.

Seitenansicht des Schuhs
Vordere Seitenansicht des Schuhs
Rückansicht des Schuhs

LAIKA erweckt Stop-Motion mit 3D-Druck zum Leben

LAIKA und Stratasys verwenden 3D-Druck, um Stop-Motion zum Leben zu erwecken. Doch nicht nur Schuhe entstanden in dieser Kooperation. Auch der Film selbst besteht aus 106.000 3D-gedruckten Gesichtern, die mit PolyJet J750– und PolyJet Connex3-3D-Druckern von Stratasys gefertigt wurden. In anderen Filmen von LAIKA wie Coraline, Paranorman, The Boxtrolls und Kubo and the two strings kommt die PolyJet 3D-Drucktechnologie von Stratasys, um die Stop-Motion-Animation zu erstellen, auch zum Einsatz. Zum Beispiel verwendet „Kubo“ insgesamt 64.000 3D-gedruckte Gesichter für seine Charaktere.

Die Hauptfigur Kubo hat allein über 11.007 einzigartige Mundpositionen, 4.429 Brauenbewegungen und insgesamt 23.187 verschiedene Gesichter. Der Film enthält auch eine vollständig 3D-gedruckte Marionette, die „Mondbestie“, die aus 130 einzelne 3D-gedruckte Teile besteht.

3D-gedruckte Gesichter Kubo
Auch der Film selbst besteht aus 106.000 3D-gedruckten Gesichtern (Bild © Collider / Laika).

Im Jahr 2016 wurde LAIKA für seine Arbeit ausgezeichnet. Bei den Academy Awards gab es für das Unternehmen den Scientific and Engineering Award.

[wc_box color=“secondary“ text_align=“left“ margin_top=““ margin_bottom=““ class=““]

3 Stop-Motion-Filme die auch auf 3D-Druck setzen:

  1. Gilles-Alexandre Deschaud’s Projekt „Chase Me“: Kurzfilm mittels 3D-Objekten und Stop-Motion umgesetzt
  2. Marketing: McDonald’s nutzt für Stop-Motion-Werbespot 3D-Drucker
  3. Sainsbury’s: Britische Supermarktkette nutzt 3D-Druck für Stop-Motion-Werbefilm

[/wc_box]

Die mobile Version verlassen