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Gilles-Alexandre Deschaud's Projekt "Chase Me": Kurzfilm mittels 3D-Objekten und Stop-Motion umgesetzt

Gilles-Alexandre Deschaud hat es geschafft. Der junge Franzose hat einen kompletten Kurzfilm mit Objekten aus dem 3D-Drucker umgesetzt. Seine Leistung wird mit Nominierungen für das Internationale Animationsfestival und das Cannes Film Festival belohnt. Zwei(!) Jahre hat Deschaud an dem Projekt gearbeitet.

Filmszene: Mädchen mit Ukelele

Atemberaubende Tiefenschärfe: Das Mädchen mit der Ukelele. (Bild © chasemefilm.com)

Gilles-Alexandre Deschaud dürfte bisher nur wenigen Menschen ein Begriff gewesen sein. Dies kann sich in naher Zukunft allerdings schnell ändern. Der aus Paris stammende Künstler fühlt sich in der Welt der visuellen Effekte zu Hause und hat in den vergangenen sieben Jahren als Skulpteur und Trickfilmzeichner gearbeitet.

Während seiner Karriere noch jungen Karriere waren es immer die neuen Dinge, die Gilles-Alexandre fasziniert haben. Aus diesem Grund war er auch stets experimentierfreudig und arbeitete mit verschiedenen Techniken, wie der 2D-, 3D- und Puppenanimation.

Als logische Konsequenz dieser Interessen entdeckte Gilles-Alexandre Deschaud auch den 3D-Druck als nützliches und innovatives Medium für sein Vorhaben. Aus dieser Faszination wuchs eine Idee. Aus dieser Idee entwickelte sich ein Projekt, das den Namen „Chase Me“ trägt. Über die vergangenen zwei Jahre arbeitete der junge, französische Filmemacher engagiert an dem Projekt „Chase Me“. Die grundlegende Idee war mithilfe des 3D-Drucks einen Film in Stop-Motion zu erschaffen. Man kann zu dem Ergebnis kommen, dass er dieses Vorhaben mit Bravour gemeistert hat. Denn anders sind die Nominierungen für das Internationale Animationsfestival im Juni und für die Kategorie Kurzfilm beim Cannes Film Festival nicht zu erklären.

2500 Teile aus dem 3D-Drucker

Unfassbarer Aufwand: 2500 Teile wurden über 2 Jahre erschaffen. (Bild © chasemefilm.com)

Für seinen ersten Film im 3D-Druck-Verfahren hat Gilles-Alexander über 2.500 Objekte gedruckt. Dabei wurden über 80 Liter von flüssigem Harz verbraucht. Als 3D-Drucker stand ihm der „Form 1+“ zur Seite. Vom ersten Anblick des Druckers war er bereits so begeistert, dass für ihn feststand mit diesem Drucker ein neues Projekt zu initiieren. Wir sind der Meinung, dass ein wirklich toller und kreativer Film dabei heraus gekommen ist.

Über die Story möchten wir noch nicht zu viel verraten. Zumal auch das Endergebnis noch nicht gänzlich zu bewundern ist. Es sei aber so viel gesagt, dass das es sich um ein junges Mädchen handelt, das in einem geheimnisvollen Wald mit ihrer Ukulele spazieren geht. Plötzlich verwandelt sich ihr Schatten in ein unheimliches Monster, das sie verfolgt. Gilles-Alexandre beschreibt die Geschichte als Prozess sich mit seinen Ängsten auseinander zu setzen, um diese in etwas Schönes zu verwandeln. Wir dürfen gespannt sein, wie diese Botschaft im Film umgesetzt wurde und verneigen und schon jetzt vor dieser Leistung. Chapeau Gilles-Alexandre Deschaud!

Hier könnt ihr schon einen ersten Blick auf das „Making of“ und den Filmtrailer werfen. Wir wünschen viel Spaß!

Making of „Chase Me“

Trailer zum Film „Chase Me“

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