Der Film „Missing Link“ vom Animationsstudio LAIKA hat den Golden Globe Award für den besten Animationsfilm erhalten. Bei der Entstehung spielte der 3D-Druck eine maßgebliche Rolle. Mit einem Multimaterial-Vollfarb-3D-Drucker von Stratasys entstanden mehr als 100.000 Gesichtsausdrücke mit dem 3D-Drucker und vieles mehr.

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Das Animationsstudio LAIKA setzt bereits seit mehr als zehn Jahren auf den 3D-Druck. Der neueste Film „Missing Link“ brachte dem Studio jetzt den Golden Globe Award für den besten animierten Spielfilm ein. Darin kommt die 3D-Drucktechnologie in großem Umfang zum Einsatz.

Erste Schritte 2009 bei „Coraline“

2009 setzte das Studio bei den Stop-Motion-Charakteren in „Coraline“ bereits auf den 3D-Druck von Gesichtern. Es entstanden insgesamt 20.000 einzigartige Gesichter. Im Film Kubo – der tapfere Samurai waren es bereits 64.000 3D-gedruckte Gesichter. Bei Missing Link waren es jetzt mit 106.000 erstmals über Einhunderttausend.

In einer Fallstudie von Stratasys erklärt Brian McLean, Director Rapid Prototype bei LAIKA, dass die Entscheidung, den 3D-Druck voranzutreiben, in hohem Maße von der Kreativität abhängt. Der Einsatz von 3D-Druckern erwies sich bereits bei Coraline als sehr nützlich, die Mitarbeiter mussten allerdings jedes einzelne Gesicht von Hand bemalen.

Objet Connex3 bei „Kubo – der tapfere Samurai“

Für den Film Kubo – der tapfere Samurai zeichnete es sich ab, dass die Malerei wohl sehr mühselig werden könnte. So wandte sich McLean an Stratasys und konnte beim Betatest des ersten 3D-Farbdruckers, dem Objet Connex3, teilnehmen. Wir haben den Objet500 Connex3 hier vorgestellt. Es stellte sich schnell heraus, dass es nicht bei diesem Test bleiben würde. Gemeinsam mit Jon Hiller, einem unabhängigen Softwareentwickler, und Stratasys konnte LAIKA verborgene Connex3-Voxel-Druckfunktionen freischalten. Die Figuren Monkey, Beetle und Moon Beast erhielten dadurch anspruchsvolle und unvergleichliche 3D-gedruckte Gesichter aus farbigem Kunststoff.

Der 3D-Vollfarbdrucker J750 für “Missing Link“

Auch beim Stratasys J750, dem ersten 3D-Vollfarbdrucker mit mehreren Materialien, war LAIKA zum Betatest eingeladen. Es entstand eine zusätzliche Partnerschaft mit Fraunhofer, den Entwicklern der Cuttlefish-Software. LAIKA erhielt so einen frühen Zugriff auf Voxel Print auf dem Stratasys J750. 360.000 verschiedene Farbkombinationen waren mit diesem 3D-Drucker möglich.

Die Fähigkeit wächst mit Voxel Print exponentiell und erlaubt neue Texturen und Farbverläufe. Missing Link brachte LAIKA außerdem eine Kooperation mit dem Sportartikelhersteller NIKE ein. Sie kreierten einen Schuh, der von Links Schuh aus dem Film inspiriert wurde. Es wird nicht das letzte Mal sein, dass LAIKA mit 3D-Drucktechnologien außerordentlich präzise Ergebnisse erreichen wird.

Video: Hinter den Kulissen von „Missing Link“

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