
Im Zentrum der Kooperation steht Velo3Ds neues Angebot „Rapid Production Solutions“ (RPS), das auf eine beschleunigte Produktionsreife von Bauteilen sowie eine flexible Fertigungsunterstützung ausgerichtet ist. Momentus, ein Anbieter orbitaler Transport- und Infrastrukturleistungen für den Weltraum, wird im Rahmen der Vereinbarung sowohl Beratungsleistungen als auch Bauteile von Velo3D erhalten. Die Vergütung erfolgt teilweise in Form von Stamm- und wandelbaren Vorzugsaktien. Dabei darf Velo3D jedoch nicht mehr als 9,99 % der ausstehenden Stammaktien von Momentus halten.
Fokus auf flexible Fertigungslösungen für die Raumfahrt
Im Mittelpunkt des neuen RPS-Angebots von Velo3D steht die Kombination aus Beratung, Software, Fertigung und Qualitätssicherung. Kunden aus Branchen mit hohen Anforderungen – darunter Raumfahrt, Verteidigung und Energie – sollen dadurch schneller von der Idee zur Serienfertigung gelangen.
„Mit unserem RPS-Angebot ermöglichen wir es Unternehmen, ihre Produktentwicklung deutlich zu beschleunigen, ohne an Qualitätsstandards einzubüßen“, erklärt Velo3D-CEO Arun Jeldi. Die Lösungen umfassen unter anderem softwaregestützte Prozesskontrolle, präzise Messtechnik sowie datenbasierte Produktionsanalyse.
Für die Umsetzung bietet Velo3D verschiedene Produktionswege an: Kunden können entweder ihre additive Fertigung intern aufbauen, mit Auftragsfertigern kooperieren oder auf Produktionskapazitäten von Velo3D zurückgreifen. Letztere Option ermöglicht eine skalierbare Produktion ohne größere Investitionen.
Strategische Partnerschaft mit Fokus auf Wachstum
Die Zusammenarbeit zwischen Velo3D und Momentus wird als strategischer Schritt bewertet, um beide Unternehmen für künftige Missionen und Projekte im Raumfahrtsektor zu positionieren. Die Vereinbarung ist laut Velo3D Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie, bei der innovative Fertigungslösungen und enge Kundenbindungen im Fokus stehen.
Mit dem Abschluss des Rahmenvertrags sichert sich Velo3D eine planbare Auslastung seiner Systeme über mehrere Jahre hinweg und unterstreicht die Relevanz additiver Fertigung im Bereich hochspezialisierter Anwendungen wie der Raumfahrttechnologie.






