Dieser Artikel präsentiert die innovative Multidimensionale Additive Production (MAP) Technologie von DUPLEX 3D GRANTE Corp., ihre Besonderheiten, Materialvielfalt und Vorteile gegenüber herkömmlichen 3D-Druckverfahren sowie einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich 3D-Druck.

Dazu brachte das Unternehmen zu Beginn auch zwei neue 3D-Drucker auf den Markt, den DUPLEX F2 und den DUPLEX S2. Während das MAP-Verfahren bei dem DUPLEX F2 auf der FDM-Technologie basiert, stellt beim DUPLEX S2 die SLA-Technologie die Basis für die MAP dar. Gleichzeitig entwickelte DUPLEX 3D auch eine neue Software.
Die MAP-Technologie revolutioniert Herstellerangaben zufolge das bisher oft eindirektionale Drucken, erlaubt den Verzicht oder verringert zufolge den Einsatz von Trägermaterial (je nach Objekt, verwendetem Filament etc.), beschleunigt den Produktionsprozess und kann gleichzeitig sehr komplexe Geometrien realisieren. Dadurch, dass jetzt aus mehreren Richtungen gebaut werden kann, erhöht sich die Druckgeschwindigkeit um bis zu das 5-fache, ohne dass es zu Einschränkungen bei der zu erstellenden 3D-Geometrie kommt.
Vielfältige Materialoptionen
Das Verfahren arbeitet mit mehreren Materialien, zu denen auch technische Kunststoffe und verstärkte Spezialmaterialien gehören. Als Beispiele seien hier eine große Auswahl an Thermoplasten, so unter anderem PETG, PLA PRO1, ABS, TPU, PA, PC, und ASA erwähnt. Hinzu kommt noch Resin für den auf der SLA-Technik arbeitenden DUPLEX S2 3D-Drucker.
Hohe Präzision und Geschwindigkeit
Die MAP-Technologie erlaubt es, die Herstellung großer Teile mit einer hohen Detailgenauigkeit. Die höchste Druckgeschwindigkeit erreicht man Herstellerangaben zufolge mit dem Ultrafuse PLA PRO1.
Automatisierte Prozesssteuerung
Die automatische Prozesssteuerung ermöglicht eine automatische Entfernung der Mittelplatte. Somit kann der untere Extruder auf das Objekt zugreifen und ein paralleler Druck von unten und oben erfolgen.
Proprietäre Software und fortschrittliche Features
Das Unternehmen hat zum MAP eine proprietäre DUPLEX-Software entwickelt, mit denen die speziellen Anforderungen des 2-Wege-Slicings bewältigt werden können. Hinzu kommt ein Auto-Check-System – ein Algorithmus, der Fehler an Teilen erkennen kann, eine automatische Kalibrierung der Mesh-Platte, ein automatischer Kühlmechanismus, der die Baukammer sowohl beheizen als auch abkühlen kann, ein WIFI-Fernzugriff zur Steuerung und Überwachung und für die routinemäßige Wartung, die von den DUPLEX-Technikern per Funk durchgeführt werden kann.
Vergleich mit anderen Verfahren
Im Vergleich zu herkömmlichen 3D-Druckverfahren bietet die MAP-Technologie signifikante Vorteile in Bezug auf Geschwindigkeit, Präzision und Materialvielfalt. Hier ist eine Tabelle mit den Vor- und Nachteilen:
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Hohe Druckgeschwindigkeit | Relativ hohe Anschaffungskosten |
| Möglichkeit, komplexe Geometrien zu drucken | Proprietäre Software erforderlich |
| Vielfalt der verwendbaren Materialien | Möglicherweise längere Einrichtungszeit |
Ausblick auf die Zukunft
Es gibt ständige Weiterentwicklungen in der Welt des 3D-Drucks, die darauf abzielen, die bestehenden Technologien zu verbessern oder neue zu entwickeln. Obwohl die MAP-Technologie derzeit fortschrittlich ist, könnte es in der Zukunft Verfahren geben, die noch schneller, effizienter und vielseitiger sind.
Weiterführende Informationen
- DUPLEX 3D: https://duplex3d.com/
- 3D-grenzenlos Magazin: Vorstellung des DUPLEX F2 und DUPLEX S2 3D-Druckers